Wie viel Megapixel Sie wirklich brauchen

05. August 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Immer noch gilt die Megapixel-Zahl als das Maß aller Dinge, wenn es um die Bildqualität einer Digitalkamera geht. Doch die Zeiten, da mehr Megapixel gleichbedeutend mit besseren Aufnahmen waren, sind längst vorbei. Heute begrenzen meist andere Faktoren die Bildqualität, besonders bei Kompaktkameras. Da stellt sich die Frage: Wie viel Megapixel sind eigentlich sinnvoll?

Die ersten erschwinglichen Digitalkameras Ende des letzten Jahrhunderts lieferten gerade einmal eine Auflösung von 640 x 480 Pixel, das ist deutlich weniger als ein Megapixel. Die Aufnahmen ließen sich zwar am Bildschirm betrachten, zum Drucken taugten sich nicht. Erst die Drei-Megapixel-Modelle taugten für Ausdrucke bis etwa der Größe 10 x 15 cm, sechs Megapixel sind gut für Papierabzüge bis zur Größe DIN A4, zwölf für DIN A3.

Die Liste lässt sich allerdings nicht beliebig fortsetzen. Der Grund: Je größer Sie ein Foto ausgeben, desto weiter müssen Sie sich davon entfernen, um es zur Gänze zu erfassen. Mit zunehmendem Betrachtungsabstand kann aber die Druckauflösung ohne sichtbare Qualitätseinbußen abnehmen. Rund sechs bis zehn Megapixel reichen also völlig, ganz gleich, in welcher Größe Sie ein Foto ausgeben möchten.

Die Foto-Industrie ist indes dabei geblieben, die Megapixel-Zahl mit jedem Kameramodell zu erhöhen. Inzwischen gibt es Kompaktkameras, die 16 Megapixel auf einen fingernagelgroßen Sensor quetschen. Doch die Bildqualität bleibt dabei bestenfalls auf 10-Megapixel-Niveau, denn:

  • Je höher die Pixeldichte auf dem Sensor ist, desto anfälliger wird die Kamera für Bildrauschen. Dem wirken die Kameras mit einer früh einsetzenden, oft aggressiven Rauschunterdrückung entgegen. Sie bügelt mit dem Rauschen auch gleich die Bilddetails weg.
  • Viele Objektive liefern nicht die optische Auflösung, die nötig wäre, um das Auflösungspotential eines 16-Megapixel-Sensors auszuschöpfen. Die Aufnahmen sind weder schärfer noch detailreicher als bei einem 10-Megapixe-Sensor.

Wer jetzt vor dem Kauf einer neuen Kamera steht, sollte sich zuletzt von deren Megapixel-Zahl leiten lassen. Reine Sensor-Auflösung liefern heute alle Apparate mehr als genug. (mv)

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