Wohin mit dem Horizont im Bild?

14. Oktober 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Wenn der Horizont quer durch die Bildmitte verläuft, wirkt die Aufnahme schnell fad und langweilig. Doch wohin soll die Linie, die Erde und Himmel trennt? Und wie wird die Kamera richtig ausgerichtet, um den Horizont zu platzieren? Dazu ein paar Tipps.

Belichtungs- und Autofokussensoren vieler Kameras sind so angeordnet (und im Sucher markiert), dass bei Außenaufnahmen der Horizont unwillkürlich durch die Bildmitte verläuft. Für ein einzelnes, ruhiges Landschaftsbild mag das in Ordnung sein. Auf die Dauer wirken die Fotos allerdings fad und langweilig, wenn der Horizont stets die gleiche Position einnimmt.

Rücken Sie die Horizontlinie also durchaus auch einmal aus der Bildmitte heraus. Wenn Sie sie noch oben verlagern, betonen Sie die Tiefe und Weite einer Landschaft. Umgekehrt wirkt Ihr Foto flacher, wenn sich der Horizont durch die untere Bildhälfte zieht. Letzteres ergibt vor allem dann spannende Aufnahmen, wenn sich interessante oder gar dramatische Wolkenformationen am Himmel zeigen. Doch Vorsicht: Kippen Sie nicht einfach die Kamera nach unten oder oben, so kommt es insbesondere bei Weitwinkel-Objektiven zu unschönen Verzerrungen. Gehen Sie stattdessen in die Knie oder suchen Sie sich einen erhöhten Standpunkt – die Kamera sollte möglichst im Lot gehalten werden.

Wichtig ist auch, dass sich der Horizont nicht mit wichtigen Partien im Bildvordergrund überschneidet. Bei Portraitfotos zum Beispiel sollte die Horizontlinie über oder unter dem Gesicht liegen, keinesfalls aber auf Höhe der Augen oder der Mundpartie. Das gilt auch, wenn der Bildhintergrund sehr unscharf wiedergegeben wird. Trennt der Horizont eine recht dunkle Landschaft von einem hellen Himmel, ist es oft besser, ihn gleich gar nicht mit aufs Foto zu nehmen.

Besonders störend ist es für den Betrachter übrigens, wenn der Horizont leicht schief durchs Bild läuft. Das passiert besonders schnell bei kurzen Brennweiten. Ein Stativ mit Wasserwage hilft, die Kamera exakt auszurichten. Alternative: Lassen Sie den Horizont ruhig einmal gezielt schräg durchs Bild laufen. Kippen Sie die Kamera dazu bevorzugt nach rechts, damit die Horizontlinie im Bild von links unten nach rechts oben verläuft – das wird meist als besonders dynamisch wahrgenommen. (mv)

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