Wozu sind Belichtungsreihen gut?

09. September 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Viele Kameras erlauben es, ein Motiv mehrfach mit unterschiedlicher Belichtung aufzunehmen. So entstehen Bildserien, die in der Fachsprache Belichtungsreihen genannt werden. Doch wozu sind diese Belichtungsreihen überhaupt gut?

Bei einer Belichtungsreihe löst Ihre Kamera mehrfach aus, meist entstehen so drei, fünf oder sieben Aufnahmen, die alle unterschiedlich belichtet sind. In der Regel beträgt der Belichtungsunterschied zwischen den Aufnahmen 1/3 oder 0,5 Blendenstufen (EV), manche Kameras lassen aber auch die Wahl höherer Werte zu. Standardmäßig wird ein Bild der Reihe korrekt nach den Vorgaben der Automatik belichtet, die eine Hälfte der Reihe wird dann unter-, die andere überbelichtet. Sie erhalten also zum Beispiel die Serie -0,5/0,0/+0,5.

Nützlich sind Belichtungsreihen bei sehr kontrastreichen Motiven. Sie können aus der Fotoserie die Aufnahme auswählen, bei der entweder die Schatten perfekt durchgezeichnet sind oder die Lichter. Allerdings ist das auf den ersten Blick in der Digitalfotografie nicht mehr so wichtig wie noch früher bei Aufnahmen auf Dia-Film. Denn heutige Sensoren verarbeiten einen deutlich höheren Belichtungsspielraum (Dynamikumfang) als ein Dia-Film, zulaufende Tiefen oder ausfressende Lichter kommen also viel seltener vor. Dennoch sind Sie auch als Digitalfotograf stets auf der sicheren Seite, wenn Sie bei kontrastreichen Motiven Belichtungsreihen anfertigen. Setzen Sie dann den Belichtungsabstand aber besser auf 0,5 EV, besser noch auf 0,7 EV.

Unverzichtbar sind Belichtungsreihen, wenn Sie HDR-Bilder erstellen möchten, etwa mit Photoshop oder Photomatix. Hier vereinen Sie unter- und überbelichtete derart zu einem Bild, dass von den dunkelsten Schatten bis zu den hellsten Lichtern alles perfekt durchgezeichnet ist. Hierzu eignen sich am besten drei Aufnahmen mit einem Abstand von 2 EV. Wenn Ihre Kamera diese hohe Spreizung nicht zulässt, nehmen Sie fünf Fotos mit 1 EV Abstand auf und verwenden für Ihr HDR-Programm nur die Bilder mit 2 EV Belichtungsabstand. (mv)

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