7 Tipps zur richtigen Online-Verwendung von Bildmaterial

06. Februar 2019
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, Komponenten, News & Trends, Windows Tuning & System, Linux Tuning & System, Android, Multimedia ...

"Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte" - das gilt bei vielen Publikationsformen auch online. Mit den folgenden Tipps von iCrossing gefallen Ihre Online-Bilder den Besuchern und den Suchmaschinen.

Bilder sind auch bei allen Formen von Online-Publikationen wichtig. Sie lockern Texte auf, können komplexe Sachverhalte anschaulich darstellen und sogar SEO-Vorteile bringen. Die Grafik- und Online-Experten von iCrossing.de haben folgende 7 Tipps zusammengetragen, mit denen Sie die effiziente Online-Verwendung von Bildmaterial optimieren, ganz gleich, ob es um einen Blog, einen Content-Hub oder um die Online-Ausgabe einer Zeitung geht:  

1. Bildgröße und Ladezeit

Gemeint ist die Dateigröße, also das, was wirklich Ladezeit kostet. Sagenhaft große und hochauflösende Displays machen´s möglich: Auf fast jeder Webseite wird mit Großformatigem hantiert. Schnell werden ein paar Megapixel dann plötzlich zu Megabyte. Grafiker, die aus dem Printbereich kommen, können vielleicht nicht alle etwas mit "Webausrichtung" anfangen, daher lohnt es sich häufig, eine spezielle Schulung zu spendieren. Obacht! Komplexer Prozess, simplifiziert: Geringe Dateigröße sorgt für geringe Ladezeit sorgt für glückliche Suchmaschine sorgt für besseres Ranking. 

2. Die Verwechselung von dpi und ppi 

"Dein Profilbild sollte idealerweise Maße von 500 x 500 px aufweisen." Das ist zwar nur eine Empfehlung, sich daran zu halten, lohnt sich jedoch. Bilder, die in einer höheren Auflösung als benötigt hochgeladen werden, müssen vom Browser skaliert werden. Das kostet nicht nur Rechenleistung und Zeit, sondern kann auch seltsame Nebenwirkungen haben (Stichwort: Eierkopf). Aus dpi (dots per inch - Print) werden auf dem Bildschirm nämlich ppi (pixel per inch - Display) und darüber können mächtig Bytes gespart werden. 

3. Das richtige Dateiformat 

Das Format sollte, je nach Bildinhalt, passend gewählt werden. Logos können meist als PNG oder GIF gespeichert und hochgeladen werden, während bei Fotos meist JPG das Format der Wahl ist. Beim Speichern der Bilder kann mit professionellen Tools die Kompressionsstufe gewählt werden, was, richtig geraten, wieder die Dateigröße beeinflusst. 

4. Der perfekte Dateiname 

Belassen Sie bei einer Grafikdatei nicht den Dateinamen, wie er bespielsweise automatisch von einer Digitalkamera erzeugt wird. Ein guter Dateiname sollte möglichst beschreibend (sprechend) sein und das Objekt oder Motiv beschreiben. Verzichten Sie im Dateinamen auf Sonderzeichen. 

5. Alt-Attribut 

Dieses sollte ebenfalls eine Kurzbeschreibung dessen beinhalten, um was es auf dem Bild geht. Das "Alternative"-Attribut wird in diversen Situationen herangezogen, z.B. von Screenreadern für Blinde, aber auch von Suchmaschinen. Umgangssprachlich auch gern "Alt-Tag" genannt. 

6. Bildunterschriften (Captions) 

Suchmaschinen können Bilder nicht lesen, zumindest sagt man das so. Korrekterweise müsste es heißen: Sie tun es aus Ressourcen-Gründen nicht. Daher vergibt man Bildunterschriften, die das Geschehen den Suchmaschinen "erklären" können. 

7. Animierte Grafiken im GIF-Format 

Durchaus eine nette Abwechslung zu Standard-Bildern sind die extrem populären GIFs (Graphic Interchange Format). Warum also nicht davon profitieren, einen solchen Mini-Film einzubauen. Trotzdem sollte man es mit der Anzahl nicht übertreiben, denn GIFs können durch ihre Bewegungen den Lesefluss stören und, bei großen Dateien, die Ladezeit der Seite verlängern.

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