RGB, CMYK, Farbmodell: Was bedeutet das alles?

05. September 2019
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Wenn Sie ein Foto mit Ihrem Handy machen, auf dem Bildschirm betrachten, zu Hause ausdrucken oder im Laden drucken lassen, geht ein und dieselbe Bildinformation durch mehrere technische Komponenten. Dabei wird die Bildinformation immer wieder ein bisschen anders verarbeitet. Damit das Bild trotzdem immer gleich aussieht, gibt es Farbmodelle.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Wenn Sie mal einen Blick in Ihren Drucker werfen, werden Sie dort vier Farbpatronen finden: Blau (Cyan), Rot (Magenta), Gelb (Yellow) und Schwarz. Das sind die klassischen Druckfarben des subtraktiven Farbmodells CMYK. Subtraktiv ist das Farbmodell, weil Ausdrucke weniger Licht reflektieren als auf das Papier fällt – je mehr Farbe ein Bildpunkt enthält, desto mehr Licht schluckt er. Das Licht wird also "subtrahiert", deshalb spricht man von einem "subtraktiven Farbmodell". Bei voller Farbdeckung wird der Bildpunkt schwarz. Da gemischtes Schwarz aber nie so "richtig schwarz" ist, wurde die schwarze Farbpatrone hinzugefügt. Sie sorgt für satt schwarze Linien und Buchstaben. Warum das Schwarz mit K abgekürzt wird, weiß kein Mensch. Wirklich! Sogar Wikipedia rätselt. Als Eselsbrücke für das K können Sie sich "Kontrast" merken: Schwarz ist der stärkste Kontrast zum weißen Druckerpapier.

Das Farbmodell am Bildschirm ist dagegen das additive RGB-Modell mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau. Da der Bildschirm selbst leuchtet, gilt hier: Je mehr Farbe das System ausgibt, desto heller leuchtet es, desto mehr Farbe wird hinzugefügt, also "addiert". Stehen die Farbregler für alle drei Grundfarben auf dem Maximum, wird der Bildpunkt daher weiß. Früher konnte man die drei Leuchtpunkte für Rot, Grün und Blau am Bildschirm gut erkennen, wenn man nahe genug heran ging. Inzwischen braucht man dafür eine Lupe.

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