Windows Live Essentials 2011 - Licht und Schatten

29. August 2010
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Wir haben in den letzten Tagen die zweite Beta von Microsofts Programmsammlung Live Essentials 2011 genauer unter die Lupe genommen: So sehr einzelne Anwendungen bereits überzeugen, so sehr besteht bei anderen Tools noch Verbesserungsbedarf.

Während sich der Live Messenger in seiner neuen Version auch mit Facebook versteht und somit von Microsoft konsequent auf Aktualität getrimmt wurde, wirkt die Umsetzung der Windows Live Fotogalerie altbacken. Zwar wurde die neue Benutzeroberfläche eingeführt, die viele Anwender bereits von Office 2007 bzw. 2010 kennen. Allerdings ist Microsoft dabei inkonsequent vorgegangen: Wenn Sie zwischen einzelnen Befehlen über die Ribbon-Oberfläche wechseln, dann müssen Sie immer wieder auf "Schließen" klicken, um zur vorherigen Befehlsauswahl zurückkehren zu können. Außerdem fehlt nach wie vor die Möglichkeit, Bilder aus einzelnen Ordnern zu einer Fotogalerie zu vereinen: Alle Bilder in einer Fotogalerie müssen also auch in einem Ordner auf Ihrer Festplatte liegen.

Unbefriedigend wirkt auch eine ärgerliche Einschränkung bei Windows Live Sync bzw. Windows Live Mesh (Unter diesem Namen führt Microsoft künftig seinen Synchronisations-Dienst Windows Live Sync): Das Synchronisieren von Ordnern und Dateien zwischen verschiedenen Rechnern klappt zwar reibungslos - jedoch stehen nicht die gesamten 25 Gigabyte Speicherplatz von Microsofts Online-Festplatte SkyDrive zur Verfügung. Stattdessen müssen Anwender mit einem 2 Gigabyte großem Speicherbereich vorlieb nehmen, was den nahtlosen Übergang zwischen Offline und Online deutlich erschwert. Den Weg in die Cloud hat Microsoft hier völlig unnötig mit einem Stolperstein versehen. Allerdings genügen 2 Gigabyte Speicherplatz in der Regel, wenn keine Multimedia-Dateien ins Spiel kommen. Sollen jedoch auch Videos, Musiksammlungen oder Foto-Alben synchronisiert werden, gerät das Skydrive schnell an den Rand seiner Kapazitäten.

Generell gilt, dass die Live Essentials 2011 ausschließlich für Nutzer von Windows 7 und Windows Vista zur Verfügung stehen: Die zahlreichen Anwender, die nach wie vor Windows XP zum Betriebssystem ihrer Wahl erkoren haben, schauen in die Röhre. Diesen aus unserer Sicht notwendigen Schritt ist Microsoft gegangen, um neue Techniken nutzen zu können, die Windows XP nicht mehr unterstützt. Microsoft hat sich deshalb dagegen entschieden, weiterhin dieses in die Jahre gekommene Betriebssystem zu unterstützen - stattdessen stehen alle Zeichen auf Zukunft.

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