Magische Farben mit Davinci Resolve

23. Februar 2012
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Wenn Ihnen beim Krimi die Gänsehaut kommt und es beim Liebesfilm warm ums Herz wird, dann tragen auch die Farbstimmungen der Filme dazu bei. Das können Sie auch.

Der Schlüssel zu perfekten Farbstimmungen ist Davinci Resolve. Im „Color“-Bereich des Programms finden Sie alles, was Sie brauchen, um Farbstimmungen wie in Hollywood zuzubereiten. Oben links sehen Sie Ihren Film, der darunter in einer Timeline und als Storyboard dargestellt ist. Der Bereich rechts neben dem Film ist zunächst leer. Er ist für Standbilder aus dem Film vorgesehen. Die Standbilder erzeugen Sie, indem Sie mit der rechten Maustaste auf das Videobild klicken. Es erscheint ein Kontextmenü. Sie das aktuelle Standbild speichern (Grab Still), oder jeweils die ersten Bilder der einzelnen Clips (Grab All Stills from First Frame) oder die mittleren Bilder der Clips (Grab All Stills from Middle Frame). Mit Hilfe der Standbilder behalten Sie den Überblick über die Farben im Verlauf Ihres Films.

Unten links finden Sie den Haupt-Farbmischer. Sobald Sie hier einen Regler bewegen, erscheint im Storyboard unter dem bearbeiteten Clip ein regenbogenfarbener Streifen, der anzeigt, dass dieser Clip farblich beeinflusst wurde. Hier können Sie die Farben unter anderem mit einer Drei-Wege-Farbkorrektur bearbeiten (3-Way Color). Dazu dienen drei Farbräder für die Schatten (Lift – Shadows), die Mitten (Gamma – Midtones) und die Lichter (Gain – Highlights).

Tipp: Wenn Sie einen typischen Krimi-Look erzeugen möchten, beginnen Sie damit, dass Sie die Mitten ein Stück in Richtung Orange ziehen und die Schatten nach Blau. So werden die warmen Hauttöne der Akteure betont und die Schatten schön gruselig kühl.

Daneben bietet Davinci Resolve noch jede Menge weiterer Farbfunktionen. So können Sie rechts oben im Fenster mehrstufige Effekte in einem Knoten-Editor aufbauen. Unten in der Mitte lassen sich die Farben in Kurven beeinflussen, so dass die Helligkeit von den tiefsten Schatten bis zu den hellsten Spitzlichtern stufenlos unterschiedlich beeinflusst werden kann. Besonders interessant sind die Kurven „Hue vs Sat“ und „Hue vs Lum“: Hier können Sie die Sättigung und die Helligkeit abhängig vom Farbton beeinflussen.

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