Schwarz-, Weiß- und Wischblende in Wax

17. Mai 2012
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Mit dem kostenlosen Effektprogramm und Schnittprogramm Wax peppen Sie Ihre Urlaubsfilme auf.

Die Schwarzblende, die Weißblende und die Wischblende gehören zu den Standards im Videoschnitt. So montieren Sie sie mit Wax.

Um eine Schwarzblende zu erhalten, richten Sie die Clips so ein, dass der obere endet, wenn der untere beginnt. Jetzt blenden Sie den oberen Clip mit Hilfe von Keyframes aus. Dann aktivieren Sie die Track Properties auch für den zweiten Clip und lassen dessen Deckkraft von Null auf 100 Prozent anwachsen. Fertig ist die Schwarzblende.

Für die Weißblende müssen wir noch ein bisschen tiefer in die Trickkiste greifen. Erzeugen Sie mit einem Grafikprogramm Ihrer Wahl eine weiße Bilddatei in den Abmessungen Ihres Videos. Ein geeignetes Malprogramm ist zum Beispiel das kostenlose Gimp, das Sie unter www.gimp.org herunterladen können. Als Abmessungen kommen meist 720x 576 Bildpunkte für DV-PAL oder 1.440x1.080 für HDV infrage. Speichern Sie die Bilddatei im Format JPG oder PNG und importieren Sie sie in Wax. Dann erzeugen Sie eine Schwarzblende wie beschrieben und legen die weiße Fläche in die Spur darunter – so wird aus der Schwarz- eine Weißblende. Wer will, kann an dieser Stelle auch mit anderen Farben, Farbverläufen, Zwischentiteln oder Mustern experimentieren.

Wischblende

Ein Klassiker für den Urlaubsfilm ist die Wischblende, die den Wechsel von einem Ort zum anderen dynamisch anzeigt. Wax bietet mehrere fertige Wischblenden, die Sie im Bereich „Transition Presets“ unter „VL Covering“ finden. Das Videobild kann sich von jeder Seite oder auch von mehreren Seiten gleichzeitig über das vorige Bild schieben. Zusätzlich ist bei einigen Presets noch eine weiche Blende integriert.

Die Wischblenden beruhen bei Wax auf dem Plugin „Quick 3D“. Hier können Sie beliebig weitere Wischblenden in allen möglichen Varianten erzeugen. Dazu versehen Sie einen der „Crop“-Werte für links, rechts, oben oder unten mit Keyframes und lassen ihn von 0.0 auf 1.0 ansteigen – fertig ist die Wischblende. Einen Schiebetüren-Effekt erhalten Sie, wenn Sie zwei gegenüberliegende „Crop“-Werte benutzen und diese bis 0.5 ansteigen lassen. So erhalten Sie aus „Cropright“ und „Cropleft“ die klassischen Fahrstuhl-Türen. Wenn Sie die Werte umgekehrt von 0.5 auf 0.0 absenken, taucht das Bild aus der Mitte auf.

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