Trickfilm-Software Blender wird immer professioneller

25. Juli 2019
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Die neue Version bietet eine eingängige Bedienoberfläche – und die Stiftung hinter dem Programm konnte neue Geldgeber gewinnen.

Windows+Linux / Englisch / Open Source. Blender ist eine unglaubliche Open-Source-Software. Filme wie Big Buck Bunny oder Sintel zeigen eindrucksvoll, was man mit dem Programm erreichen kann. Blender beherrscht sämtliche Arbeitsschritte, die zur Produktion eines Trickfilms nötig sind:

  • Sie können damit dreidimensionale Objekte modellieren. Vom einfachen Klotz bis zum wuscheligen Monster ist alles möglich.
  • Sie können die Objekte animieren, also in Bewegung setzen.
  • Die fertig animierten Filme lassen sich perfekt rendern, also in bestmöglicher Videoqualität ausgeben.
  • Daneben können Sie mit Blender Videos schneiden und mit Effekten versehen, Bilder zeichnen und klassische zweidimensionale Trickfilme drehen. Das Programm kann Wolken, Flüssigkeiten, Rauch und Partikel simulieren.

Blender kann Modelle für den 3D-Druck ausgeben. Und in der neusten Version 2.80 können viele Effekte und Modelle sogar in Echtzeit angezeigt werden.

Was ist der Haken an der Sache? Wenn Sie mit Blender arbeiten wollen, müssen Sie reichlich Zeit und Lernbereitschaft mitbringen. Mit der neuen Version ist die Einstiegshürde aber niedriger geworden, denn Blender verabschiedet sich teilweise von seinem eigenwilligen Bedienkonzept und passt sich mehr den üblichen Oberflächen an.

Die üppige Funktionsfülle des Programms hat auch die Trickfilm-Abteilung des Spieleherstellers Ubi überzeugt: Das Unternehmen steigt als Sponsor bei Blender ein und will das Programm auch in eigenen Produktionen einsetzen.

Die neue Version 2.80 lässt sich ohne Installation auf Linux sofort starten. Für Windows steht ein Installationsprogramm bereit.

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