ISTFEHLER in einer WENN-Funktion, um unschöne Fehlermeldungen abzufangen

15. Juli 2017
Martin Althaus Von Martin Althaus, Excel, Office ...

Kennen Sie das? Sie haben eine Liste, die ständig erweitert wird. Alle Formeln sind bereits hinterlegt. Aber da noch nicht alle Daten vorliegen, kommt es zeitweise zu Fehlermeldungen wie beispielsweise #DIV/0 bei einer Division durch 0 oder #WERT! bei einer Berechnung mit einer noch leeren Zelle.

Diese und andere Fehlermeldungen umgehen Sie, wenn Sie zuvor mit einer WENN-Funktion überprüfen, ob die Berechnung zu Fehlermeldungen führt. Dazu bauen Sie die Funktion ISTFEHLER in eine WENN-Funktion ein.

Der Aufbau der Funktion sieht wie folgt aus:

WENN(ISTFEHLER(D5/C5);"Fehlende Werte nachtragen";D5/C5)

Hinweis: Statt der Textinformation "Fehlende Werte nachtragen" könnten Sie den Dann-Wert der WENN-Funktion natürlich auch leer lassen oder eine Null eingeben.

Erläuterung zur WENN-Funktion

Mit der WENN-Funktion erstellen Sie eine Verzweigung in der Ausführung. Sie formulieren eine Bedingung (Prüfung) und dafür gibt es zwei Antwortmöglichkeiten. Wenn die Bedingung WAHR ist (Dann_Wert), wird etwas ausgeführt, und wenn die Bedingung nicht WAHR ist (Sonst_Wert), wird etwas anderes ausgeführt.

Die Syntax der WENN-Funktion sieht wie folgt aus:

=WENN(Prüfung;Dann_Wert;Sonst_Wert)

Tipp: Schneller geht’s mit WENNFEHLER

Seit Excel 2007 können Sie eine mit ISTFEHLER verschachtelte WENN-Funktion durch die Funktion WENNFEHLER verkürzen.

Ihr Vorteil: Die Formel ist nicht nur kürzer, sie arbeitet auch schneller, da die Berechnung nur einmal durchgeführt wird. Bei kleinen Listen wie hier im Beispiel spielt das keine Rolle. Aber bei langen Listen kann das wichtig werden.

Erläuterung zur Funktion WENNFEHLER

Diese Funktion erwartet zwei Argumente: Das erste Argument ist der Wert, der auf einen Fehler geprüft wird. Gibt es keinen Fehler, so wird die entsprechende Berechnung durchgeführt.

Das zweite Argument legt fest, was zurückgegeben wird, wenn die Berechnung der Formel einen Fehler ergibt. Hierbei werden folgende Fehlertypen berücksichtigt: #NV, #WERT!, #BEZUG!, #DIV/0, #ZAHL!, #NAME! oder #NULL!

So hinterlegen Sie die Formel im Beispiel:

  • Markieren Sie die Zelle E12.
  • Geben Sie in die Bearbeitungszeile =WENNFEHLER( ein.
  • Geben Sie als erstes Argument hinter der Klammer die Berechnung ein, zum Beispiel: D12/C12.
  • Geben Sie ein Semikolon ein und geben Sie als Wert für das zweite Argument z. B. den Text Fehlende Werte nachtragen ein. Soll die Zelle leer bleiben, können Sie auch zwei Anführungszeichen direkt hintereinander eintippen.
  • Die Formel sollte nun wie folgt aussehen:

=WENNFEHLER(D12/C12;"Fehlende Werte nachtragen")

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