Datendatei „Persönliche Ordner“ wurde nicht richtig geschlossen

14. Mai 2009
Franz Grieser Von Franz Grieser, Outlook, Office, News & Trends ...

Verzögern Sie das Herunterfahren von Windows, damit Outlook komplett beendet und der Persönliche Ordner korrekt geschlossen werden kann.

Die Datendatei „Persönliche Ordner“ wurde nicht richtig geschlossen

Verzögern Sie das Herunterfahren von Windows, damit Outlook komplett beendet und der Persönliche Ordner korrekt geschlossen werden kann.

Vor allem Nutzer, die auf Outlook 2007 umgestiegen sind und Nutzer, die über einen PDA mit Windows Mobile verfügen, berichten öfter, dass ihr Outlook beim Start die folgende Fehlermeldung anzeigt: „Die Datendatei „Persönliche Ordner“ wurde nicht richtig geschlossen. Die Datei wird überprüft.“

Nach dem Überprüfen des Persönlichen Ordners läuft das Programm aber stabil. Dieser Fehler tritt allerdings immer wieder einmal auf, bei manchen Nutzern fast regelmäßig.

Ursache

Der Fehler rührt daher, dass Outlook beim letzten Herunterfahren Ihres Windows noch nicht komplett beendet war. Windows wartet beim Herunterfahren normalerweise 20 Sekunden und „schießt“ die dann noch geöffneten Prozesse ab. Dabei kann die Outlook-Datendatei nicht mehr ordnungsgemäß geschlossen werden. Das führt dann zu der Fehlermeldung und im schlimmsten Fall zu Datenverlust.

Lösung

Um den Fehler zu vermeiden, reicht es nicht aus, nach dem Beenden von Outlook zu warten, bis das Outlook-Icon aus dem Systray verschwunden ist: Die Outlook-Datendatei ist erst dann richtig geschlossen, wenn der Prozess OUTLOOK.EXE nicht mehr im Task-Manager erscheint.

Probieren Sie es aus und stoppen Sie die Zeit mit, die es braucht, bis der Outlook-Prozess wirklich beendet ist (diese Zeitspanne brauchen Sie später, um das Problem zu umgehen):

  1. Drücken Sie STRG+ALT+ENTF, um den Task-Manager aufzurufen.

  2. Öffnen Sie das Register „Prozesse“ und suchen Sie nach dem Prozess OUTLOOK.EXE. Am besten lassen Sie dazu nach der Spalte „Name“ sortieren.

  3. Beenden Sie Ihr Outlook, und beobachten Sie, wann das Outlook-Icon aus dem Systray verschwindet.

  4. Stoppen Sie nun die Zeit, die es dauert, bis der Prozess OUTLOOK.EXE nicht mehr im Task-Manager angezeigt wird.

Damit Outlook ordnungsgemäß beendet wird, warten Sie nach dem Schließen von Outlook die vorhin ermittelte Zeitspanne, bevor Sie Windows herunterfahren.

Oder Sie automatisieren den Vorgang und legen dazu auf dem Desktop eine Verknüpfung an, mit der Sie Ihr Windows in Zukunft herunterfahren.

  1. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und rufen „Neu, Verknüpfung“ auf.

  2. Im Feld „Geben Sie den Speicherort des Elements ein“ tippen Sie den folgenden Befehl ein:

%windir%\system32\shutdown.exe -s -t 120

  1. Klicken Sie auf „Weiter“, geben Sie eine Bezeichnung ein und klicken Sie dann auf „Fertig stellen“.

Hinter den beiden Schaltern „-s –t“ geben Sie in Sekunden an, wie lange nach dem Doppelklick auf die Verknüpfung gewartet werden soll, bis mit dem Herunterfahren gewartet wird. Im Beispiel beträgt die Wartezeit zwei Minuten.

Wieso dauert das Beenden so lange?

Wie lange das Schließen der Outlook-Datendatei dauert, hängt von der Größe der PST-Datei ab. Bei sehr großen Dateien können es schon einige Minuten sein. Außerdem kann es auch sein, dass eins der installierten Add-Ins das Schließen der Datendatei verzögert.

Falls der Prozess OUTLOOK.EXE auch nach einigen Minuten noch aktiv ist, greift wahrscheinlich noch ein Add-In oder ein externes Programm auf die PST-Datei zu und gibt sie nicht frei. Typische Kandidaten sind:

  • Add-Ins

  • Synchronisierprogramme wie ActiveSync

  • Desktop-Suchprogramme

Beenden Sie diese Programme vor dem Herunterfahren von Windows.

So nutzen Sie endlich alle Outlook-Möglichkeiten!

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