Die aktuellen Malware-Trends

06. Juli 2010
Franz Grieser Von Franz Grieser, Outlook, Office, News & Trends ...

Das waren im 1. Halbjahr 2010 die am weitesten verbreiteten Malware-Bedrohungen laut Norman Data Defense Systems.

Dem aktuellen Malware-Report von Norman Data Defense Systems zufolge waren im ersten Halbjahr 2010 vor allem Malware, die sich an Nutzer von Netzwerken wie Facebook richten (etwas W32/Koobface), gefälschte Antiviren-Software und nach wie vor der Conficker-Wurm am weitesten verbreitet. Spezielle Malware, die E-Mail-Programme angreift, befindet sich zwar nicht unter den gefährlichsten Angriffswerkzeugen – trotzdem ist das noch lange kein Grund zur Entwarnung.

 

Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Malware-Report von Norman:

Social-Media-Malware

Angriffe auf Social Media-Plattformen haben im ersten Halbjahr 2010 erheblich zugenommen. Ein Beispiel für aktuell kursierende Social Media-Malware ist W32/Koobface. Die ersten Exemplare dieser Malware tauchten erstmalig im Jahr 2008 auf, mittlerweile stellt Koobface eine erhebliche Gefahr für Facebook-Nutzer dar. Koobface durchsucht die Cookies auf dem PC nach den Login-Daten für Social Media-Plattformen, stellt eine Verbindung zu den Seiten her und versendet automatisch Nachrichten mit bösartigen Links an die Kontakte des Nutzers auf den jeweiligen Seiten.

Gefälschte Antivirenprogramme

Gefälschte Antivirenprogramme gibt es schon relativ lang, in den vergangenen Jahren hat ihre Verbreitung allerdings sprunghaft zugenommen. Sie sind ausgesprochen unangenehm, weil sie aus zahlreichen unterschiedlichen Malware-Komponenten zusammengesetzt sind und sich schlecht vom infizierten PC entfernen lassen. Die Verbreitung erfolgt überwiegend als Drive-by-Infection beim Surfen. Suchmaschinen werden so manipuliert, dass sie die infizierten Seiten anzeigen. Im Mittelpunkt stehen „heiße“ Suchbegriffe im Zusammenhang mit Medienereignissen oder anderen Vorkommnissen, nach denen sehr häufig gesucht wird. Am besten geeignet für eine Suchmaschinen-Manipulation sind neue unvorhersehbare Ereignisse.

Conficker

Obwohl die Conficker-Infektionswelle nach ihrem Höhepunkt im Jahr 2009 abgeebbt ist, sollte die Infektionsgefahr, die von dem Computer-Wurm ausgeht, nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Von W32/Conficker existieren mehrere Varianten; der Wurm verbreitet sich über Netzwerke und verändert sich selbst mittels Downloads aus dem Internet. Die Downloads holt sich der Wurm von Servern, die er aus einer Menge potenziell geeigneter Server auswählt.

Den vollständigen Report finden Sie – allerdings in englischer Sprache – hier.

So nutzen Sie endlich alle Outlook-Möglichkeiten!

Jetzt gratis per E-Mail

DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Newsletter

Jetzt kostenlose Office-Hilfe anfordern!

  • die besten Tipps
  • völlig kostenlos
  • jederzeit abbestellbar
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"