Die Phasen des Burnout-Prozesses

21. Mai 2011
Franz Grieser Von Franz Grieser, Outlook, Office, News & Trends ...

Das sind die Phasen, in denen ein typischer Burnout-Prozess abläuft; gerade in der ersten Phase ist sich der Betroffene in der Regel nicht bewusst, dass das schon die Anfänge eines Burnout sind.

Burnout-Experten haben eine Reihe von Modellen aufgestellt, die die Entstehung und Entwicklung des Burnout beschreiben. Dabei reicht die Bandbreite von Modellen mit drei Phasen bis hin zu Modellen mit 30 Stufen. Je mehr Stufen, desto schwieriger wird es, diese voneinander abzugrenzen.

Deshalb beschränken wir uns hier auf das Modell mit den drei Phasen:

  1. Die erste Phase ist geprägt von Aktivität und teilweise auch Aggression. Die Anfangsphase zieht sich oft über einen langen Zeitraum hin. Da in dieser Phase noch kein Leidensdruck vorhanden ist, nehmen die Betroffenen meist gar nicht war, dass Sie sich bereits im Anfangsstadium des Burnout befinden. Eher im Gegenteil: Die Betroffenen fühlen sich leistungsfähig und auch unentbehrlich in ihrem Job. Sie stellen hohe Anforderungen an sich und sind stolz darauf, diese erfüllen zu können, bzw. tun alles dafür, ihren Anforderungen zu entsprechen. Ebenso hoch sind auch ihre Anforderungen an die Mitarbeiter und Kollegen. Der Übergang zur nächsten Phase verläuft schleichend, die beiden Phasen lassen sich nicht klar voneinander abgrenzen.

  2. Am Ende der ersten Phase, zu Beginn der zweiten Phase nimmt die Leistungsfähigkeit ab, es stellt sich Unzufriedenheit ein. Die Betroffenen haben zunehmend das Gefühl, nicht genug Zeit zu haben, stark gefordert, zum Teil sogar schon überfordert zu sein. Sie erfüllen ihre Aufgaben nicht mehr zu ihrer Zufriedenheit und zur Zufriedenheit anderer. Die Leistung lässt spürbar nach. Die Betroffenen fühlen sich austauschbar. Sie verlieren das Interesse und werden zunehmend passiv.

  3. Erst in der Endphase ist der Leidensdruck so hoch, dass sich die Betroffenen Hilfe suchen – häufig allerdings erst auf massiven Druck ihrer Umwelt hin. Die Betroffenen leiden an Hoffnungslosigkeit und an Panikattacken. Nicht selten entwickeln sie auch Suchtproblematiken. Zudem steigt in dieser Phase die Suizidgefahr.

Aufschlussreich kann auch das Phasenmodell von Michael Lauderdale sein:

  1. Verwirrung

    • vages Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist;

    • körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Angespanntheit und Schlaflosigkeit;

    • Energiemangel;

    • manchmal grundlose Angst.

  1. Frustration

    • Unzufriedenheit und Ärger;

    • Gereiztheit gegenüber dem Umfeld;

    • evtl. Arbeitsplatzwechsel;

    • deutliche Zunahme der körperlichen Beschwerden, Symptome wie Rückenschmerzen und Migräne;

    • Entspannung nur noch mit Betäubungsmitteln (Alkohol, Tabletten, Drogen).

  1. Verzweiflung

    • große Selbstzweifel;

    • Selbstanklagen;

    • Gefühl der Sinnlosigkeit;

    • Misstrauen;

    • Zynismus;

    • Mechanisierung des Lebens;

    • Erschöpfungsgefühl bereits bei geringen Anstrengungen;

    • Rückzug;

    • Apathie.

So nutzen Sie endlich alle Outlook-Möglichkeiten!

Jetzt gratis per E-Mail

DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Newsletter

Jetzt kostenlose Office-Hilfe anfordern!

  • die besten Tipps
  • völlig kostenlos
  • jederzeit abbestellbar
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"