Pomodoro-Methode: Küchenwecker oder Software?

30. Dezember 2009
Franz Grieser Von Franz Grieser, Outlook, Office, News & Trends ...

Die besten Software-Tools für die Pomodoro-Methode.

Software-Timer anstelle eines Küchenweckers

Die besten Software-Tools für die Pomodoro-Methode.

Auch wenn die Methode nach einem Küchenwecker benannt ist und Francesco Cirillo selbst einen Wecker empfiehlt: Sie brauchen nicht zwingend einen Wecker, um die Pomodoro-Methode nutzen zu können. Ein jede halbe Stunde laut bimmelnder und dazwischen ständig tickender Wecker ist auch nicht jedermanns Sache – und in einem Büro, in dem zwei oder mehr Personen arbeiten, ohnehin nicht wirklich praktikabel.

Wenn Sie überwiegend am PC arbeiten bzw. der PC an Ihrem Schreibtisch ständig läuft, können Sie auch eine Timer-Software nutzen, um sich darauf aufmerksam machen zu lassen, dass 25 Minuten vorbei sind. Anstelle einer Software lässt sich auch der Wecker im Mobiltelefon oder in einem Organizer nutzen.

Ich habe mir eine Reihe von kostenlosen Timer-Programmen für Windows angesehen. Die zwei Tools, die mir am besten gefallen, stelle ich Ihnen hier vor:

Pomo Time

Pomo Time ist das aufwendigere der beiden Tools. Es besteht aus einem Timer, einer elektronischen To-Do-Liste, in die Sie die Aufgaben eintragen, die Sie erledigen wollen, sowie einer Aktivitätenliste. Auf der To-Do-Liste ist auch Platz für ungeplante Störungen und dringende Unterbrechungen vorgesehen. Sehr praktisch: Die Software protokolliert mit, welche Aufgaben Sie abgeschlossen, unterbrochen bzw. abgebrochen haben. So hat man am Ende des Monats einen genauen Überblick darüber, was man geschafft hat und was nicht und wie viele Störungen es gab.

Das Programm lässt sich weitgehend konfigurieren: Neben den Einstellungen für die To-Do-Liste können Sie auch die Dauer der Pomodoros zwischen 20 und 45 Minuten frei vorgeben. Auch ein akustisches Signal beim Ablauf der Zeit sowie ein Ticken lassen sich ebenfalls einstellen – oder eben abschalten. Das Programmfenster bleibt geöffnet, so dass Sie jederzeit die rückwärts zählende Uhr im Blick haben.

Seit Version 1.4 sind das Programmfenster und die rückwärts zählende Uhr getrennte Elemente: Wenn man das Programmfenster minimiert, bleibt die Uhr weiterhin sichtbar, so dass man die Zeit ständig im Blick haben kann. In Version 1.4 wurde außerdem auf Kundenwunsch das Programmfenster vergrößert, so dass nun bis zu 25 Aufgaben Platz haben. Außerdem lassen sich nun über Icons Markierungen für Unterbrechungen einfügen oder Aufgaben "abhaken".

 

Tea Timer

Tea Timer ist ein simpler Wecker, der daran erinnern soll, dass der Tee jetzt die eingestellte Zeit gezogen hat. Die Zeitdauer lässt sich aber auch auf 25 Minuten einstellen. Wenn Sie die Zeit einmal eingestellt haben, merkt das Tool sie sich und schlägt sie beim nächsten Start wieder vor. Nach dem Ablauf der Zeit erscheint eine Meldung auf dem Bildschirm, außerdem ertönt kurz ein (nicht änderbarer) tiefer Brummton.

Tea Timer muss nicht installiert werden, am einfachsten kopieren Sie es auf den Desktop und starten es von dort.

Lästig ist, dass Tea Timer beendet wird, sobald man die Meldung bestätigt hat, dass die Zeit abgelaufen ist. Außerdem verschwindet das Programmfenster, sobald Sie den Timer gestartet haben – so hat man keinen Überblick darüber, wie viel Zeit bereits verstrichen ist.

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