Ziele richtig formulieren

26. Februar 2017
Franz Grieser Von Franz Grieser, Outlook, Office, News & Trends ...

Letztlich ist jede Aufgabe, die Sie in den Planer in Outlook eintragen, ein Ziel. Fragen Sie sich deshalb bei jeder Aufgabe, was Sie damit erreichen wollen und woran Sie erkennen, dass Sie die Aufgabe erledigt haben. Das macht die Aufgabe konkreter – schließlich ist es ein großer Unterschied, ob in Outlook „Meier anrufen“ steht oder „Meier anrufen: Klären, wann die Lieferung kommt“.

Damit Lebensziele erfolgreich verfolgt werden können, müssen diese nach bestimmten Maßstäben formuliert werden. Orientierten Sie sich dabei an diesen bewährten Vorgaben. 

Positiv formuliert

Ein Ziel muss positiv formuliert sein. Nur so entwickelt es genug Zugkraft, dass Sie es auch verfolgen. Zwar liegt es nah mit Aussagen wie: „Ich will nicht mehr ...“, zu beginnen und sich so auf die Aspekte zu konzentrieren, die Sie vermeiden möchten. Mehr Zugkraft haben aber Ziele, die positiv formuliert sind, die auf etwas gerichtet sind, das Sie erreichen wollen. Ein Beispiel: „Ich will mich abends mit Freunden treffen.“ Statt: „Ich will nicht mehr so viel Zeit vor dem Fernseher verbringen.“

Für ein positiv formuliertes Ziel müssen Sie aktiv werden und etwas anpacken. Wenn Sie einmal in Bewegung gekommen sind, ist es für Sie auch leichter, in Bewegung zu bleiben. Bei einem negativ formulierten Ziel können Sie im Grunde nur die Hände in den Schoss legen.

Wenn Sie merken, dass Ihr Ziel ein „nicht“ oder eine andere „Weg von“-Formulierung enthält, fragen Sie sich:

  • „Was will ich stattdessen?“
  • „Was bringt es mir, wenn ich ... nicht mehr tue?“

Konkret formuliert

Damit Sie auch überprüfen können, ob ein Ziel erreicht ist bzw. überhaupt erreichbar ist, sollte es so konkret wie möglich formuliert sein. Also „Ich möchte in fünf Jahren eine Million Euro auf meinem Konto haben.“ Statt: „Ich will reich werden.“

Am besten versehen Sie Ihr Ziel also mit einem Datum.

Selbst erreichbar

Ein Ziel wie: „Ich will, dass mein Chef mich mehr lobt“, ist zwar positiv formuliert, aber letztlich kein Ziel für Sie – sondern ein Ziel für Ihren Chef. Denn loben kann Sie (in diesem Kontext) nur Ihr Chef. Sie können zwar alles dafür tun, dass Sie Lob verdienen, aber das heißt nicht, dass Ihr Chef es dann auch ausspricht.

Das Ziel könnte stattdessen sein: „Ich spreche beim nächsten Beurteilungsgespräch an, dass ich gerne mehr Lob hören will.“ Ein richtiges Ziel ist also nur eines, das Sie selbst erreichen können.

Ambitioniert, aber richtig dimensioniert

Ihr Ziel sollte eine greifbare Größe haben, also nicht zu schwer erreichbar aber auch nicht so klein dimensioniert sein, dass es Sie unterfordert. Falls ein Ziel zu groß ist, ist es hilfreich, es in kleinere Zwischenschritte aufzuteilen und sich den ersten Schritt als erstes Ziel zu setzen. Sobald dieses Zwischenziel erreicht ist, gehen Sie das nächste an.

Wenn Sie ein riesiges Ziel haben, fragen Sie sich:

  • „Vielleicht ist es ja sinnvoll, mir erst einmal ein kleineres Ziel zu setzen?“
  • „Was könnte der erste Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel sein?“ (Und dann nehmen Sie diesen ersten Schritt als erstes Ziel.)

Das Ziel sollte eine gewisse Zugkraft haben, damit Sie es dann auch wirklich verfolgen. Fragen Sie sich also:

  • „In welcher Hinsicht bringt mich dieses Ziel weiter?“
  • „Was genau ist an dem Ziel wichtig für mich?“
  • „Was ist das Beste daran?“

Ins Umfeld passend

Zum Abschluss klären Sie noch, inwiefern das Erreichen des Ziels in Ihr Umfeld passt. Kann es sein, dass jemand in der Familie, im Freundeskreis, im Unternehmen etc. Einwände hat? Und wie sieht es bei Ihnen selbst aus: Sind Sie sich im Klaren darüber, welche Folgen das Erreichen des Ziels haben wird? Wie passt das Ziel zu anderen Zielen, die Sie verfolgen?

Das prüfen Sie am besten mit Fragen wie:

  • „Was wird passieren, wenn ich … erreiche?“
  • „Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn ich … erreiche?“
  • „Was gebe ich möglicherweise auf?“
  • „Welche Auswirkungen wird das Erreichen dieses Zieles auf meine Beziehung, auf meine Familie haben? Welche Auswirkungen wird es auf andere Lebensbereiche haben?“

Falls hier Einwände auftauchen, helfen Fragen wie:

  • „Welche Fähigkeiten und welche Möglichkeiten habe ich, mit den Schwierigkeiten umzugehen?“
  • „Welche positiven Aspekte hat der gegenwärtige Zustand? Und wie könnte ich dieses Positive beibehalten und gleichzeitig auf mein Ziel zugehen?“

Falls schwerwiegende Einwände auftauchen, ist es wahrscheinlich notwendig, das Ziel umzuformulieren und dabei die Einwände zu berücksichtigen.

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