Windows

Lösen Sie durch Überhitzung auftretende Hardware-Probleme

14. September 2011
Reiner Backer Von Reiner Backer, Windows, Hardware, Linux ...

Wenn das System an warmen Tagen sporadisch abstürzt, ist das meist ein Zeichen von Überhitzung der Hardware-Komponenten. Kontrollieren Sie in einem solchen Fall die Temperatur von CPU, Motherboard, Grafikchip und Festplatte. Setzen Sie dazu ein Analyseprogramm wie den „PC Wizard" ein.

Gerade in den warmen Sommermonaten häufen sich Systemabstürze. In solchen Fällen liegt dann fast immer ein Hitzeproblem vor. Denn wenn draußen die Temperaturen steigen, wird es natürlich auch im Innern Ihres PCs wärmer. Werden CPU, Grafikkarte oder Festplatte zu warm, wird das System instabil und Abstürze sind an der Tagesordnung. In diesem Fall sollten Sie die Temperatur Ihrer CPU, Grafikkarte und Festplatte prüfen.

Alle aktuellen Motherboards und Festplatten sind dafür mit Messfühlern bestückt, die von Analyseprogrammen wie „PC Wizard " ausgelesen werden können:

1. Klicken Sie zum Ablesen der Werte auf das Symbol „Spannung, Temperatur und Lüfter".
2. Das Tool bietet Ihnen eine genaue Temperaturüberwachung für CPU, Motherboard und Festplatte. Bei sporadischen Systemabstürzen sollten Sie damit zuerst die Temperatur Ihrer Hardware kontrollieren.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Spannung Temperatur und Lüfter", um sich die Temperatur im System anzeigen zu lassen.

Ab dieser Temperatur wird es kritisch im System:
• CPU-Temperatur: Wie warm eine CPU werden darf, hängt vom jeweiligen Fabrikat ab. Intel-CPUs bleiben beispielsweise meist etwas kühler als Prozessoren von AMD.
• Festplatten-Temperatur: Eine Temperatur von 40 Grad ist normal. Wird Ihre Festplatte allerdings wärmer als 50 Grad, sollten Sie einen Festplattenkühler installieren.
• GPU-Temperatur: Grafikkarten überhitzen sich im 2D-Modus (z. B. bei Office-Anwendungen) so gut wie nie und erreichen dort nur eine Temperatur von 40 Grad. Erst beim Einsatz aufwändiger 3D-Anwendungen steigt die Temperatur. Grafikkarten werden unter Volllast um die 80 Grad heiß, einige sogar um die 100 Grad. Bei Temperaturen über 80 Grad ist es dringend erforderlich, die Kühlung zu verbessern.
• Motherboard-Temperatur: Eine Temperatur des Chipsatzes von etwa 35 bis 40 Grad ist normal. Auch bei einem Wert von 50 Grad gibt es noch keinen Grund zur Beunruhigung. Wird das Motherboard aber wärmer als 50 Grad, kann das zur Instabilität Ihres Systems führen. Die Temperatur steigt mit der Belastung des Systems. Deshalb sollten Sie die Temperatur auch dann überprüfen, wenn Sie einen Benchmark-Test laufen lassen oder eine aufwändige 3D-Anwendung im Einsatz haben.

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