Bundesregierung sieht in Geldautomaten mit Windows XP ein Sicherheitsrisiko

14. März 2014
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Die Linkspartei hat eine kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt, ob Geldautomaten mit Windows XP als Betriebssystem unsicher sind, sobald die Sicherheits-Updates für Windows XP wegfallen.

Die Stellungnahme der Regierung tendiert bereits in Richtung Panikmache: es sei davon auszugehen, "dass sich Angreifer derzeit bewusst zurückhalten, um anschließend die Systeme erfolgreich und dauerhaft anzugreifen". Ein Schutz vor Attacken sei durch das Betriebssystem selbst nicht mehr zu gewährleisten, weshalb die Bundesregierung davon ausgeht, dass Geldautomaten mit Windows XP unsicher seien. Weltweit werden nach Experten-Schätzungen und Branchenauskünften ca. 95 Prozent aller Geldautomaten mit Windows XP betrieben.

Wie derwesten.de schreibt, sollen Vertreter der deutschen Kreditwirtschaft auf diese Aussage der Bundesregierung "verschnupft" reagiert haben. Klar, dass Branchenmitglieder da anderer Ansicht sind, aber ihre Argumente sind durchaus nicht von der Hand zu weisen: auf den Geldautomaten ist eine spezielle Version von Windows XP installiert, die nicht mit der Version für Privatanwender und Firmen identisch ist. Außerdem existiert noch eine separate Variante von Windows XP, die auf Geräten wie etwa Geldautomaten zum Einsatz kommen soll und die noch bis 2019 mit Sicherheits-Updates versorgt wird.

Außerdem sind Geldautomaten nicht mit dem Internet verbunden, was die Möglichkeiten für einen Angriff von außen extrem einschränkt. Die Hacker müssten entweder direkten Zugriff auf den Geldautomaten haben, wodurch allerdings diverse Alarmsysteme der Banken greifen würden. Oder sie müssten das Netzwerk der Bank hacken, was ebenfalls durch extrem strenge Sicherheitsvorkehrungen nahezu unmöglich ist.

Für Geldautomaten droht also eher eine theoretische Gefahr als eine praktische, während es für PCs mit Windows XP ganz anders aussieht: Sie verwandeln sich nach dem Ende des Support-Zeitraums wirklich in tickende Zeitbomben.

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