Warnungen vor Windows 8 sind nicht haltbar

23. August 2013
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Am Dienstag berichtete Zeit Online, dass die Bundesregierung eine Warnung gegenüber Windows 8 ausgesprochen habe. Als Grund dafür wurde eine "Hintertür" in Windows 8 erwähnt, über die im Extremfall Behörden wie der US-Geheimdienst Zugang zum System erhalten könnten. Doch jetzt zeigt sich, dass diese Warnung niemals ausgesprochen wurde bzw. die Autoren von Zeit Online deutlich übertrieben haben.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sah sich deshalb genötigt, eine offizielle Stellungnahme zu den Vorwürfen zu veröffentlichen: Das BSI warnt weder die Öffentlichkeit, deutsche Unternehmen noch die Bundesverwaltung vor einem Einsatz von Windows 8." Ganz im Gegenteil: "Für bestimmte Nutzergruppen kann der Einsatz von Windows 8 in Kombination mit einem TPM durchaus einen Sicherheitsgewinn bedeuten."

Das BSI sieht zwar "einige kritische Aspekte" in der Kombination von Windows 8 und TPM. Bei TPM handelt es sich um einen Sicherheitsmechanismus in Form eines Chips, der an einen einzelnen Rechner gebunden ist. Dadurch kann wesentlich besser kontrolliert werden, wie ein Rechner genutzt wird und ob es zu Manipulationen gekommen ist.

Der Vorteil von TPM liegt in erster Linie darin, dass Anwender vor Software-Manipulationen geschützt sind. Für private Nutzer spielt TPM aber keinerlei relevante Rolle und wird auch in Unternehmen nur sehr vereinzelt eingesetzt. Bei den Warnungen vor der Sicherheit von Windows 8 handelt es sich also um Panikmache bzw. eine einseitige Fehlinterpretation, auf die sogar eine offizielle Behörde reagieren musste.

Aber trotzdem zeigt sich anhand der zahlreichen Medienberichte zu diesem Thema, wie hoch die Skepsis gegenüber Windows 8 ist: Die fehlerhafte Meldung verbreitete sich wie ein Lauffeuer durchs Internet, sodass ein Makel an Windows 8 haften bleiben wird. Denn die Stellungnahme des BSI wird nur einen Bruchteil der Nutzer erreichen, die auch die Warnung vor Windows 8 gesehen haben. Uns ist es deshalb wichtig, Sie darüber zu informieren, denn eine ausgewogene und an den Fakten orientierte Berichterstattung ist für uns natürlich oberstes Prinzip.

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