DesktopOK ist Ihr Schweizer Messer gegen Probleme mit den Windows-Icons

08. Mai 2019
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, Komponenten, News & Trends, Windows Tuning & System, Linux Tuning & System, Android, Multimedia ...

Die Neuinstallation einer Grafikkarte oder auch nur die Aktualisierung des Grafiktreibers kann schon dazu führen, dass alle mühsam auf Ihrem Windows-Desktop angeordneten Symbole automatisch neu angeordnet werden – also Ihre persönliche Desktop-Organisation komplett durcheinander ist. Mit dem kostenlosen DesktopOK beugen Sie diesem Icon-Chaos vor.

Richtig clever ist leider keine der Windows-Versionen im Umgang mit den Desktop-Symbolen, nicht einmal Windows 10. Es reicht schon der Einbau einer neuen Grafikkarte, die Aktualisierung des Treibers für die Grafikkarte oder den Onboard-Grafikadapter oder auch nur die Änderung der Auflösung und Ihr Desktop sieht plötzlich aus, als ob die sprichwörtliche Bombe eingeschlagen hätte.

Der Grund: Windows speichert die Positionen der Desktop-Symbole nicht in einer Sicherungsdatei, sondern löscht sogar teilweise den Symbol-Cache und baut die Symbole völlig neu auf. Dabei richtet sich Windows einfach nach der aktuell eingestellten Symbolsortierung nach Name, Größe, Elementtyp oder Änderungsdatum.

Windows nimmt in einem solchen Fall also keinerlei Rücksicht auf Ihre sorgsam manuell hergestellte inhaltliche Icon-Organisation. Gegen solcher Windows-Willkür hilft Ihnen das kleine Tool „DesktopOK“, das Ihre individuellen Symbolpositionen speichert. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Ihr persönliches Symbol-Layout zu sichern:

  1. Laden Sie DesktopOK von der Webseite des Entwicklers herunter. Beachten Sie dabei, dass es eine 32- und eine 64-Bit-Version (x64) gibt und Sie die zu Ihrer Windows-Version passende Variante herunterladen.
  2. Entpacken Sie das ZIP-Archiv und starten Sie das Programm, es läuft direkt ohne Installation.
  3. Klicken Sie auf SPEICHERN (Diskettensymbol). Damit legt das Tool automatisch einen Eintrag in der Liste Desktop Icon Layout an. Als Name für dieses Symbol-Layout wird die zugehörige Auflösung eingetragen. Die Namensvergabe ist nach Auflösung oder betreffendem Arbeitsbereich möglich.
  4. Wenn Sie eine gespeicherte Desktop-Anordnung wiederherstellen möchten, markieren Sie den entsprechenden Eintrag in der Liste per Mausklick. Klicken Sie dann auf WIEDERHERSTELLEN – fertig.

Tipp: Mit DesktopOK sind Sie nicht auf ein Symbol-Layout beschränkt, denn Sie können mehrere Symbol-Layouts einsetzen. Das ist z. B. bei einem Notebook sehr praktisch, wenn Sie ein externes Display oder einen Beamer anschließen und dafür die Desktop-Auflösung ändern. 

Alleine mit der nützlichen und zeitsparenden Anordnung der Desktop-Symbole macht sich DesktopOK schon fast unentbehrlich auf jedem Windows-PC. Aber es kommt noch besser, denn das Programm liefert weitere Tools mit, die Sie im TOOLS-Menü finden. Besondere Beachtung verdient dabei WINDOWS METRIK, denn damit können Sie den Abstand der Desktop-Icons und die Symbol-Größe nach Wunsch einstellen. Speichern nicht vergessen!

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