Mit dem XP-Modus sparen Sie sich den Kauf teurer Hard- und Software

02. Juli 2014
Joachim Müller (Herausgeber) Von Joachim Müller (Herausgeber), IT Sicherheit ...

In Ihren Leser-E-Mails berichten Sie immer wieder, dass der Umstieg auf Windows 7 in einer Hinsicht nicht so erfreulich war: Plötzlich funktionieren bewährte Programme oder ältere Drucker nicht mehr. Doch das ist kein Problem, denn mit dem eingebauten XP-Modus machen Sie Ihre Schätzchen wieder flott. Ich zeige Ihnen, wie Sie das schnell und einfach hinbekommen.

Damit es mit dem Betrieb des XP-Modus reibunsglos klappt, sollte Ihr PC

  • mindestens 2, besser aber 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und
  • 20 bis 30 Gigabyte freien Festplattenspeicher besitzen,
  • sowie die so genannte Hardware-Virtualisierung unterstützen.

Erläuterung: Hardware-Virtualisierung ist eine Technologie, über die nahezu alle PCs verfügen, die nicht älter als 5 Jahre sind. Der Arbeitsspeicher sollte nicht kleiner sein, weil später Windows 7 und Windows XP gleichzeitig auf Ihrem Computer laufen und sich den Speicher teilen müssen. 2 Gigabyte pro Betriebssystem stellen einen flüssigen Betrieb sicher. 20 bis 30 Gigabyte Festplattenspeicher werden für die Daten des XP-Modus benötigt.

So testen Sie, ob Ihr PC die Hardware-Virtualisierung unterstützt

Mit dem XP-Modus installieren Sie einen so genannten „virtuellen PC“, der sich die Rechenleistung der CPU und den Arbeitsspeicher zeitweise mit Ihrem Windows 7 teilt. Die dazu benötigten Funktionen sind fest in die Hardware aktueller PCs eingebaut, muss jedoch im BIOS eingeschaltet sein. Um zu überprüfen, ob das der Fall ist, gehen Sie so vor:

  1. Laden Sie das Microsoft -Tool zur Überprüfung der Hardware-Virtualisierung aus dem Internet herunter und starten Sie das Programm.
  2. Aktivieren Sie im nächsten Fenster per Mausklick die Option "I accept the license terms" und klicken Sie auf "Next".
  3. Daraufhin überprüft das Programm, ob bei Ihrem PC die Hardware-Virtualisierung eingeschaltet ist. Ist das der Fall, erscheint die Meldung "This computer is configured with hardware-assisted virtualization". Klicken Sie auf "OK" und lesen Sie im nächsten Abschnitt weiter.

Erscheint dagegen die Meldung "Hardware-assisted virtualization is not enabled on this computer", aktivieren Sie die Hardware- Virtualisierung im BIOS Ihres PC.

Dazu gehen Sie so vor:

  1. Starten Sie den PC neu.
  2. Tippen Sie unmittelbar nach dem Neustart die Taste zum Öffnen des BIOS-Setup (meistens Entf oder F2).
  3. Hat Ihr PC einen Intel-Prozessor, suchen Sie in den Menüs nach der Funktion "Virtualization Technology oder Intel Virtualization Technology", bei einem PC mit AMD-Prozessor suchen Sie nach der Funktion "VT-X/AMD-V".
  4. Schalten Sie die Funktion auf "Enabled", tippen Sie anschließend die Taste F10 und Enter. Dadurch wird die Änderung abgespeichert und der PC neu gestartet.

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