Reparieren Sie Ihr System mit der Wiederherstellungskonsole

21. Juli 2010

Die Wiederherstellungskonsole bietet die Möglichkeit, beschädigte Installationen manuell zu reparieren. Sie können die Wiederherstellungskonsole von der Windows-CD aus starten. Wenn die Willkommensseite angezeigt wird, drücken Sie die Taste <R>.

Anhand der folgenden Checkliste erkennen Sie, welche Probleme Sie mit der Wiederherstellungskonsole lösen können und wann deren Einsatz sinnvoll erscheint:

Fehler

Lösung

Master Boot Record (MBR) beschädigt oder überschrieben.

Der Befehl FIXMBR stellt den MBR wieder her.

Startsektor beschädigt.

Der Befehl FIXBOOT schreibt gezielt einen neuen Startsektor auf eine Festplatte.

Fehler der Festplatte oder des Dateisystems verhindern den Start.

An der Wiederherstellungskonsole können Sie den Fehler auf der Festplatte mit dem Befehl CHKDSK /F beseitigen.

Der Zugriff auf eine Datei wird durch falsch gesetzte Attribute verhindert.

Mit ATTRIB können Sie die nötigen Änderungen vornehmen.

Ein falscher Treiber oder ein Dienst verhindert den Startvorgang.

Mit LISTSVC zeigt den Status aller installierten Dienste und Treiber an. Dann können Sie gezielt mit DISABLE ein Starten verhindern.

Das Booten scheitert aufgrund einer zerstörten Datei oder der falschen Version eines Treibers.

Mit den Befehlen REN (Umbenennen), DEL (Löschen) und COPY können Sie die betroffenen Dateien ersetzen oder vorgenommene Veränderungen wieder zurücknehmen.

Ein Treiber muss wegen eines Fehlers aus einer CAB-Datei extrahiert werden.

Für diese Aufgabe steht der Befehl EXPAND an der Wiederherstellungskonsole bereit. Damit können Sie einzelne Dateien aus CAB-Archiven extrahieren.

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