So identifizieren Sie einen Defekt anhand von Pieptönen beim PC-Start

27. Januar 2016

Startet Ihr PC noch, wird ein Power-on-Self-Test (POST) vom BIOS/UEFI durchgeführt, der alle für den Systemstart notwendigen Hardware-Komponenten überprüft. Tritt bei der Überprüfung ein Fehler auf, gibt das BIOS Fehlermeldungen oder Pieptöne (Beeps) ähnlich wie Morsezeichen von sich. Mithilfe dieser Beeps zeigt Ihnen das BIOS an, dass es bei der Selbstdiagnose ein Problem gefunden hat, z. B. einen Speicherfehler oder einen Defekt der Hauptplatine (Mainboard, Motherboard). Um den POST abzuarbeiten, muss der Prozessor (CPU) jedoch noch funktionieren. Ertönt kein Beep-Code, die Festplatte und der Lüfter laufen aber an, so ist die CPU wahrscheinlich defekt.

Die Beep-Codes haben je nach BIOS-Version und -Hersteller unterschiedliche Bedeutung. Identifizieren Sie diese mithilfe des Handbuchs zum PC oder Mainboard. Tauschen Sie dann die defekte Komponente oder bringen Sie den PC in eine Fachwerkstatt.

Wie Sie einen defekten Boot-Sektor auf Ihrer Festplatte reparieren

Startet Ihr PC und meldet beim Windows-Start ein fehlendes oder defektes Betriebssystem, ist entweder eine CD/DVD ohne Betriebssystem ins optische Laufwerk eingelegt oder (wenn Sie eine CD/DVD als Ursache ausschließen können) der Boot-Sektor Ihres Windows-Systems beschädigt. Für die Reparatur Ihrer Installation von Windows 8 verwenden Sie in solch einem Fall das Programm Bootrec. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Starten Sie Ihren PC neu und drücken Sie die F8-Taste. Drücken Sie F8, bevor das Windows-Logo angezeigt wird. Falls Sie zu spät drücken und das Windows-Logo erscheint, warten Sie, bis die Windows-Anmeldeaufforderung angezeigt wird. Fahren Sie den Computer noch einmal herunter und starten Sie ihn dann noch mal neu.
  2. Wählen Sie die „Eingabeaufforderung“.
  3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung „bootrec /FixMbr“ ein, um den Master Boot Record (MBR) wiederherzustellen.
  4. Mit dem Befehl „bootrec /FixBoot“ schreiben Sie den Boot- Sektor neu auf die Festplatte.
  5. Durch Eingabe von „bootrec /RebuildBcd“ wird die BCDDatenbank neu erzeugt.

Lösen Sie Hardware-Probleme mit dem Geräte-Manager

Startet Ihr PC noch, aber ein Gerät in Ihrem System funktioniert nicht, schauen Sie zuerst im Geräte-Manager nach. Um den Geräte-Manager schnell zu starten, drücken Sie die Tastenkombination Windows-Taste + Pause. Unter Windows XP klicken Sie dann auf das Register „Hardware“ und anschließend auf die Schaltfläche „Geräte-Manager“. Unter Windows 8.1/8/7 klicken Sie oben links im Fenster auf den Link „Geräte-Manager“.

Im Fehlerfall signalisiert der Geräte-Manager Hardware-Fehler durch folgende Symbole: gelber Kreis mit Ausrufezeichen „!“, Fragezeichen „?“ oder „X“. Kritisch ist das gelbe Fehlersymbol mit einem Ausrufezeichen („!“). Windows hat das Gerät nicht erkannt und kann deshalb nicht darauf zugreifen. Um welches Problem es sich dabei handelt, teilt Ihnen der Geräte-Manager mit, wenn Sie den betreffenden Eintrag doppelt anklicken.

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