Wieso stürzt mein Windows ständig ab?

12. Oktober 2018

Frage an die Redaktion: „Nach einem Stromausfall stürzt mein Computer immer wieder ab. Entweder er bootet 2- oder 3-mal hintereinander oder der Bildschirm friert ein. Dann gibt es wieder Zeiten, an denen ich fehlerfrei arbeiten kann. Wie kann ich die Ursache dieser Abstürze herausfinden?“

Antwort: Fehler dieser Art können von einem defekten Speichermodul verursacht werden. Je mehr der folgenden 5 Merkmale auf Ihren Rechner zutreff en, desto wahrscheinlich ist es, dass das Speichermodul Ihres Rechners defekt ist:

  1. Windows bleibt für Minuten hängen, oder der Start eines Programms dauert einmal extrem lange; in einem anderen Moment geht es dann wieder ganz schnell.
  2. Der Rechner stürzt ab, und ein blauer Bildschirm wird angezeigt (Blue Screen). Sie haben aber keine neue Hard-oder Soft ware installiert.
  3. Dateien auf der Festplatte sind plötzlich nicht mehr lesbar. Die Soft ware meldet, dass die Datei nicht geöff net werden kann oder das Dateiformat falsch ist.
  4. Der Rechner startet plötzlich neu.
  5. Nach dem Einschalten hören Sie einen oder mehrere Pieptöne. Das BIOS bzw. UEFI hat einen Speicherfehler erkannt und signalisiert dies mit einem Piepton.

Haben Sie diese Probleme bei Ihrem Rechner beobachtet, prüfen Sie den Arbeitsspeicher mit dem in Windows integrierten Speichertester "Windows Memory Diagnostics Tool".

Das Tool führt einen Neustart durch, deshalb sollten Sie vor dessen Aufruf alle geöff neten Dateien und Programme schließen.

Drücken Sie in allen Windows-Versionen die Windows-Taste + R und geben Sie "mdsched" in die Öffnen-Zeile ein. Wählen Sie anschließend die Option "Jetzt neu starten und nach Problemen suchen (empfohlen)".

Nach dem Neustart führt das Testprogramm automatisch einen Prüfl auf der RAM-Bausteine durch. Dieser dauert je nach Speicherkapazität zirka 10 Minuten. Nach dem Prüflauf startet der Computer neu. Danach können Sie anhand folgender Schritte in der "Ereignisanzeige" prüfen, ob Fehler aufgetreten sind:

  1. Drücken Sie in allen Windows-Versionen die Windos-Taste + R und geben Sie "control" in die Öffnen-Zeile ein.
  2. Stellen Sie oben rechts die "Anzeige" auf "Große Symbole" um.
  3. Öffnen Sie die "Verwaltung" und "Ereignisanzeige".
  4. Öffnen Sie dazu in der Ereignisanzeige unter "Windows- Protokolle das System" und suchen Sie nach dem Eintrag "MemoryDiagnostics-Results". Fehler werden im Register "Allgemein" angezeigt. Dabei werden die fehlerhaft en Adressbereiche ausgewiesen. Für einen stabilen Windows-Einsatz sollten Sie bei Fehlern die Speicherbausteine in einer Fachwerkstatt austauschen lassen.
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