Besserung in Sicht: Mit diesen Treiber-Tricks richten Sie Ihre PC-Grafik perfekt ein

26. Juli 2017
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Bei der modernen, grafikorientierten Steuerung von Windows und Ihren Anwendungen kommt es entscheidend auf die Leistung der Grafikkarte oder des Grafikmoduls auf der Hauptplatine an. Für die perfekte Wiedergabe und Leistung ist der richtige Treiber notwendig.

Die Leistung moderner Grafikprozessoren (GPU, Graphic Processing Unit) übertrifft sogar teilweise die des Hauptprozessors (CPU). Doch sogar bei nagelneuen PCs ist die Grafikleistung keineswegs optimiert. Und spätestens alle paar Monate erscheinen neue Grafikkartentreiber mit verbesserten Leistungsmerkmalen.

Damit Windows mit Ihrer Grafikkarte oder Ihrem Grafikmodul richtig zusammenarbeitet, also zum Beispiel die technischen Leistungsmerkmale und den Ressourcenbedarf genau kennt, ist die Installation des richtigen Grafiktreibers enorm wichtig. Allerdings gibt es nicht „den einen“ Treiber zu Ihrer GPU, der immer die beste Wahl darstellt, denn für die meisten Grafikadapter gibt es für ein und dasselbe Betriebssystem zwei, drei oder sogar vier unterschiedliche Treiber und Treiberquellen. Beachten Sie für die Installation des Windows-Grafiktreibers die folgenden Punkte:

  • Moderne Windows-Versionen kommen mit einem umfangreichen Treiberpool daher, der auch die gängigen Standard-Chips von Grafikkarten abdeckt. Der Vorteil dieses Treibers ist die Stabilität und hervorragende Anpassung an das Betriebssystem, allerdings bietet er wenig Leistung.
  • Der Treiber auf der mit Ihrem System oder der Grafikkarte gelieferten Installations-CD ist meist schon beim Neukauf veraltet. Er bietet zwar meist mehr Features und Leistung als der Windows-eigene Treiber, es empfiehlt sich aber, auf der Supportseite des Herstellers nach einem aktuelleren Treiber zu suchen.
  • Von der Performance und den Merkmalen her ist der Referenztreiber des Chipherstellers der Grafikkarte oft die ideale Lösung. Jeder GPU-Hersteller liefert sinnigerweise mit dem Grafikchip auch diesen Treiber, denn der GPU-Hersteller kennt den eigenen Chip natürlich besser als die Käuferfirma des Grafikkarten- oder Mainboard-Herstellers. Sie finden den Referenztreiber auf der Serviceseite des GPU-Herstellers (z. B. AMD, ATI, Intel, nVidia), nicht beim PC-Hersteller oder -Händler.
  • Eine spezielle Optimierung der Grafikkarte bietet sich durch das Verwenden von alternativen Grafikkartentreibern an. Speziell für bestimmte Programme, meist Spiele, optimierte Treiber werden als gepatchte, Beta- oder Omega-Treiber bezeichnet. Diese Grafikkartentreiber erhalten Sie in aller Regel über Foren, die sich mit den entsprechenden Programmen beschäftigen oder sich auf eine bestimmte Gruppe von Grafikkarten eines Herstellers spezialisiert haben. Diese inoffiziellen Treiber sind unter Leistungsgesichtspunkten sehr gut, inwieweit das Grafiksystem nach der Installation stabil läuft, ist eine andere Frage, hier hilft nur Ausprobieren. Bei AMD/ATI-Karten heißen diese Treiber „Catalyst“, bei nVidia „Forceware“.

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