Setzen Sie mehrere Betriebssysteme mithilfe eines Boot-Managers ein

20. Dezember 2010

Bei jedem neuen Betriebssystem stellt sich die Frage: Wie installieren bzw. testen Sie es, ohne die bestehende Installation zu gefährden? Ganz einfach: Mit einem Boot-Manager richten Sie das neue Betriebssystem auf einer separaten Partition ein. Beim Systemstart liest dann der Boot-Manager den Master Boot Record (MBR) aus und zeigt ein Menü mit den zur Verfügung stehenden Betriebssystemen an. Je nach Auswahl, aktiviert der Boot-Manager dann den Bootcode des entsprechenden Systems.

Installieren Sie beispielsweise neben Ihrem Windows ein Linux-System in eine freie Partition auf Ihrer Festplatte, wird der Linux-Boot-Manager Grub automatisch eingerichtet. Im umgekehrten Fall, wenn Sie Windows beispielsweise neben Linux oder einer anderen Windows-Version installieren, kommt der Windows-eigene Boot-Manager Winload zum Einsatz. 

Sollte Ihnen das Aussehen des jeweiligen Boot-Managers nicht gefallen, können Sie auch einen externen Boot-Manager einsetzen. Folgende Boot-Manager sind unter Windows empfehlenswert:   

Boot-Manager

Beschreibung

UNetbootin – Freeware für Windows XP/Vista/7 – Sprache: Deutsch, Englisch.

Mit diesem Tool haben Sie die Möglichkeit, eine Boot-Verwaltung zum Starten eines Betriebssystems zu erstellen oder ein vorhandenes System zu ersetzen. Zudem kopiert das Programm ISO-Images von Live-CDs auf USB-Medien.

PLoP Boot Manager  – Freeware für Windows XP/Vista/7 – Sprache: Englisch.

Boot-Manager zum Auswählen eines Betriebssystems. Dabei können Sie das Betriebssystem wahlweise von der Festplatte, von CD/DVD oder auch von einem USB-Stick aus starten.

 

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