Weitere Bemühungen in Windows 7, Festplattenplatz zu sparen

23. November 2008
Tino Hahn Von Tino Hahn, News & Trends, Windows, Freeware & Open Source, Linux ...

Auch bei den Funktionen von Windows will Microsoft einen anderen Weg einschlagen: Funktionen, die nicht zwangsläufig benötigt werden, sollen nicht mehr standardmäßig mitinstalliert werden.

 Sollte die Funktion dennoch benötigt werden, kann sie bei Bedarf problemlos nachinstalliert werden. Wie genau das in Windows 7 bewerkstelligt werden soll, hat Microsoft jedoch noch nicht genauer erläutert.

Ein weiterer Kritikpunkt bei Windows Vista und Windows XP ist der zunehmende Platzbedarf von Windows, wenn das Betriebssystem bereits seit längerer Zeit installiert ist. Microsoft will deshalb bei Windows 7 transparenter darlegen, warum der Windows-Ordner im Laufe der Zeit immer weiter anschwillt: ‚Schuld‘ daran sind in erster Linie frühere Versionen von Dateien, die durch ein Update aktualisiert wurden.

Diese Dateien verbleiben weiterhin auf dem System, um im Falle eines gescheiterten Updates verfügbar zu sein, damit der Anwender auf ein funktionierendes Windows zugreifen kann. Je länger jedoch ein Update zurückliegt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Anwender zu einem vorherigen Zustand zurückkehren muss.  Deshalb sollen diese Dateien nach einem bislang nicht näher definierten Zeitraum automatisch gelöscht und der dadurch belegte Speicherplatz wieder freigegeben werden.

 

Einer der Hauptgründe für Microsoft, den benötigten Festplattenplatz von Windows 7 so gering wie möglich zu halten, ist die zunehmende Verbreitung von Solid State Drives (SSD), die zwar hervorragende Performance bieten, aber deutlich geringer dimensioniert sind als konventionelle Festplatten – und zudem noch wesentlich teurer. Die Toleranzschwelle von SSD-Nutzern gegenüber Betriebssystemen, die 15-20 Gigabyte benötigen, ist deshalb äußerst gering. Microsoft will deshalb Festplattenplatz nicht als scheinbar unendliche Ressource betrachten, sondern als wertvolles Gut, mit dem entsprechend behutsam und sparsam umgegangen werden muss.

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