Mehr Flexibilität beim Darstellen von Schnittmengen: So erstellen Sie mühelos die passenden Teilelemente

03. Dezember 2015
Monika Rohn (Herausgeberin) Von Monika Rohn (Herausgeberin), Office, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials ...

Wussten Sie schon, dass Sie mit PowerPoint 2010 im Handumdrehen eigene Formen anlegen können? Nach über 20 Jahren PowerPoint sind Sie nun endlich nicht mehr nur auf die vorhandenen (Auto)Formen beschränkt. Mit vier neuen Befehlen können Sie jede beliebige Form selbst erstellen. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten für alle, die mit PowerPoint Schaubilder erstellen oder Objekte zeichnen wollen. Weiter unten finden Sie mehrere konkrete Visualisierungsideen.

Formenschnittmengen erstellen

Das Zusammenlegen von Unternehmen, Bereichen oder Teams gehört zum Alltag. Produkte haben teilweise gleiche Merkmale. In all diesen Fällen gilt es, Überlagerungen oder Schnittmengen darzustellen. Venn-Diagramme, die es in PowerPoint seit Version 2002 gibt, sind dafür ein geeignetes Werkzeug. Problematisch wird es allerdings, wenn die sich überschneidenden Mengen eine spezielle Farbe erhalten sollen, um die Schnittmengen hervorzuheben. Was in den Vorversionen nur mit mühsamer Handarbeit möglich war, wird in PowerPoint 2010 zur leichten Übung.

In der neuen Gruppe Formen kombinieren finden Sie zum einen den Befehl Formenschnittmenge. Wollen Sie – wie oben gezeigt – eine Darstellung mit unterschiedlich gefärbten Segmenten anlegen, benötigen Sie zusätzlich noch die Funktion Formensubtraktion.

Der Weg zur Überschneidung

Für eine einfache Überschneidung zweier kreisförmig dargestellter Mengen gehen Sie wie folgt vor:

  1. Zeichnen Sie die beiden sich überschneidenden Mengen – im vorliegenden Beispiel also zwei Kreise.
  2. Ordnen Sie die Kreise leicht überlagernd an.
  3. Markieren Sie das Kreispaar und duplizieren Sie es zweimal mit STRG+D. 
  4. Markieren Sie das erste Kreispaar und wenden Sie die Funktion Formenschnittmenge an. Sie erhalten als neue Form die Schnittmenge.
  5. Markieren Sie im zweiten Kreispaar zuerst den linken und dann den rechten Kreis. Die Reihenfolge ist wichtig, weil damit entschieden wird, welche Form bestehen bleibt und welche als „Stanzwerkzeug“ dient.
  6. Wählen Sie diesmal die Funktion Formensubtraktion. Das Resultat ist ein Kreis, aus dem die Kontur des rechten Kreises ausgeschnitten ist.
  7. Markieren Sie im dritten Kreispaar zuerst den rechten und dann den linken Kreis.
  8. Wählen Sie erneut Formensubtraktion. Nun erhalten Sie einen Kreis, aus dem die Kontur des linken Kreises ausgeschnitten ist.

  9. Richten Sie die neu geschaffenen Formen so aus, dass die unten gezeigte Darstellung entsteht.

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