PowerPoint 2007: So setzen Sie gekonnt Farbverläufe ein

13. Mai 2011
Dieter Schiecke Von Dieter Schiecke, Powerpoint, Office, News & Trends ...

In PowerPoint 2007 und 2010 sind viele Arbeitsschritte einfacher geworden. Aber ein Thema, das sogar routinierte PowerPoint-Profis auf die Probe stellt, sind Farbverläufe.

Wie Sie einfache Farbverläufe im Handumdrehen zuweisen

  • Markieren Sie die Form, der Sie einen Farbverlauf zuweisen wollen.
  • Klicken Sie in der Registerkarte Start rechts in der Gruppe Zeichnung auf die Schaltfläche Fülleffekt und wählen Sie Farbverlauf.

  • PowerPoint zeigt nun einen Katalog voreingestellter Verläufe an. Wenn Sie mit der Maus auf eine Variante zeigen, wird sofort eine Vorschau für die markierte Form gezeigt.
  • Ihnen stehen sowohl helle als auch dunkle Farbverläufe zur Verfügung. Die Farben sind dabei abhängig von den Farben Ihres Designs. Klicken Sie auf eine Verlaufsvariante, um sie auszuwählen.

Wie Sie mehrfarbige, voreingestellten Verläufe nutzen

  • Mehrfarbige vorgefertigte Farbverläufe finden Sie, wenn Sie unter Farbverlauf ganz unten den Befehl Weitere Farbverläufe wählen.
  • Aktivieren Sie Graduelle Füllung, um einen weiteren Katalog zu öffnen.

  • Die voreingestellten Farben sind fertige Mischungen aus Farben, die Sie mit Typ, Richtung und Winkel noch in der Form drehen und anpassen können.
    WICHTIG: Die Option Winkel steht nur zur Auswahl, wenn Sie den Typ Linear gewählt haben.

Wie Sie einen eigenen Farbverlauf festlegen

Sie möchten nicht nur die Verlaufsfarben, sondern auch die Position der Übergänge bestimmen? Kein Problem, ab PowerPoint 2007 können Sie Ihre Farbverläufe komplett individualisieren.

  • Markieren Sie eine Form. Rufen Sie per Rechtsklick auf die Form das Kontextmenü auf und wählen Sie Form formatieren.
  • Wählen Sie im folgenden Dialogfeld links die Rubrik Füllung und rechts die Option Graduelle Füllung.

  • Unter der Überschrift Farbverlaufstopps finden Sie eine Dropdown-Liste, in der die verschiedenen Stopps des jeweiligen Farbverlaufs aufgelistet sind. Ein "Stopp" ist dabei die Stelle, an welcher der Verlauf von zwei benachbarten Farben in einem Farbverlauf endet.
  • Klicken Sie auf einen der Stopps in der Liste, um ihn zu bearbeiten.
  • Wählen Sie per Klick auf die Schaltfläche Farbe die gewünschte Farbe aus.
  • Passen Sie mit dem Regler für Stoppposition die Position des Farbübergangs an oder tragen Sie in das kleine Eingabefeld direkt einen Prozentwert ein.
  • Passen Sie bei Bedarf noch die Transparenz der Farbe an – beispielsweise um sie aufzuhellen.
  • Um einen weiteren Stopp anzulegen, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
  • Überflüssige Stopps löschen Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche Entfernen.

Ein Praxisbeispiel mit zwei Lösungsvarianten

Im folgenden Beispiel soll der Schwierigkeitsgrad verschiedener Optionen verglichen werden. Leichte Optionen sind grün eingefärbt, schwere Optionen rot. Eine der Optionen – die Option C – jedoch fällt genau zwischen die Kategorien leicht und Schwer. Sie erhält daher einen Farbverlauf.

Lösungsvariante 1 mit einem klassischen Farbverlauf:

  • Markieren Sie die Form und rufen Sie per Rechtsklick Form formatieren auf.
  • Klicken Sie im folgenden Dialogfeld links die Rubrik Füllung an und dann rechts die Option Graduelle Füllung.
  • Wenn Sie mehr als zwei Stopps in der Dropdown-Liste sehen, löschen Sie die überflüssigen Stopps mit Entfernen.
  • Markieren Sie Stopp 1 in der Liste. Weisen Sie ihm eine grüne Farbe zu und setzen Sie die Stoppposition auf 0%.
  • Markieren Sie Stopp 2. Weisen Sie ihm eine rote Farbe zu und setzen Sie die Stoppposition auf 100%.

Lösungsvariante 2 mit abruptem Farbwechsel am Übergang zur nächsten Tabellenspalte:

  • Verfahren Sie zunächst wie oben.
  • Weisen Sie dann Stopp 1 die Position 69% zu.
  • Weisen Sie Stopp 2 die Position 70% zu. Je nach Positionierung der Form müssen Sie diese Werte noch anpassen. Wenn die Form z.B. genau mittig auf der Linie liegt, empfehlen sich die Werte 49% und 50%. Achten Sie darauf, dass zwischen den Stopppositionen immer 1% Differenz besteht.

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