Wichtige BIOS-Einstellungen, damit USB richtig funktioniert

09.03.2011

Oft liegt es an fehlerhaften Einstellungen im BIOS, wenn USB nicht richtig funktioniert. Werfen Sie auch hier zuerst einen Blick in den Geräte-Manager. Werden gar keine USB-Anschlüsse anzeigt, sind die USB-Anschlüsse im BIOS höchstwahrscheinlich deaktiviert. Sie müssen also zuerst den USB Port aktivieren. Dies geschieht über die entsprechende Option in ihrem BIOS.

In das BIOS gelangen Sie, wenn Sie beim Start des PCs die Taste <Entf> gedrückt halten. Je nach BIOS-Version können die Einstellungen unterschiedlich bezeichnet sein. Die wichtigsten davon entnehmen Sie der folgenden Tabelle:

BIOS-Einstellung

Beschreibung

USB Configuration

Die Optionen in diesem Menü erlauben es ihnen, diverse USB-Funktionen einzustellen. Wählen Sie die gewünschte Option und drücken anschließend die Eingabetaste, um sich die Optionen anzeigen zu lassen.

USB Controller

Mit der Option Enabled legt das BIOS fest, welche Systemressourcen (IRQs und Adressen) verwendet werden. Bei „Disabled“ ist der USB-Controller ausgeschaltet und wird im Geräte-Manager nicht angezeigt.

USB Controllers

Hier können Sie die Protokolle für die OnChip-Verarbeitung der USB-Controller festlegen. Als Standard werden USB 1.0 und USB 2.0 verwendet.

USB Dev Wake-Up From S3

Unter dieser Option können Sie den USB Dev Wakeup, der durch den ACPI-Modus „S3“ ausgeführt werden kann, aktivieren bzw. deaktivieren.

USB Dev Wakeup From S3~S5

Unter dieser Option können Sie den USB Dev Wakeup, der durch die ACPI-Modi „S3“, „S4“ und „S5“ ausgeführt werden kann, aktivieren bzw. deaktivieren.

USB Device

Damit Sie den USB-Port nutzen können, müssen Sie diese Option auf Enabled stellen. Falls Sie den Port nicht brauchen und den IRQ anderweitig benutzen wollen, können Sie Disabled einstellen.

USB Device Enabled

Hier können Sie den USB Port ein- bzw. ausschalten.

Assign IRQ for USB

Zusätzlich sollte im BIOS-Menü PnP/PCI-Configurations die Option Assign IRQ for USB auf Enabled stehen. Dadurch wird der USB-Schnittstelle ein eigener IRQ zugewiesen. Das ist vorteilhaft, wenn Sie USB-Geräte mit einer höheren Datentransferrate (über 10 MB/s) verwenden (beispielsweise bei einem externen USB-Brenner). Damit ist sichergestellt, dass es bei der Datenübertragung zu keinen Unterbrechungen durch andere Geräte kommt, die diesen IRQ ebenfalls belegen.


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