Peppen Sie Ihr Bild mit Blendenflecken auf

16. Januar 2017
Monika Rohn (Herausgeberin) Von Monika Rohn (Herausgeberin), Office, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials ...

Ein Wintertag in den bayerischen Alpen. Die Sonne hat es nur bis knapp über den Horizont geschafft und ist dadurch mit aufs Bild gekommen. Manche Objektive erzeugen jetzt farbige Überstrahlungen in Form von Kreisen, Ringe oder auch Hexagonen. Diese Blendenflecken entstehen durch Licht, das im Inneren des Objektivs an den Oberflächen der Glaslinsen reflektiert wird. Der Effekt ist bei der Aufnahme schwer zu kontrollieren, er tritt umso deutlicher auf, je weiter das Objektiv abgeblendet wird.

Die volle Kontrolle über Blendenflecken haben Sie, wenn Sie den Effekt erst nachträglich in Photoshop erzeugen. Viele fade Landschafts- oder Portrait-Aufnahmen wirken damit lebendiger. Sie brauchen ein Foto, bei dem eine punktförmige Lichtquelle mit aufgenommen wurde oder sich knapp außerhalb des Bildausschnitts befand.

Eine neue Ebene für Ihren Effekt

Legen Sie den Effekt auf einer separaten Ebene an. So bleiben die Originalpixel in Ihrem Bild erhalten und Sie können Ihre künstlichen Blendenflecken jederzeit nach Geschmack ändern:

  1. Mit der Tastenkombination UMSCHALT+STRG+N öffnen Sie den Dialog Neue Ebene.
  2. Stellen Sie unter Modus die Vorgabe [1] Negativ multiplizieren ein. Die Option [2] Mit neutraler Farbe für den Modus „Negativ multiplizieren“ füllen (Schwarz) schalten Sie ein. Geben Sie der Ebene zudem einen aussagekräftigen Namen, hier [3] Blendenflecken.

Nachdem Sie Ihre neue Ebene erzeugt haben, wandeln Sie sie sogleich mit der Befehlsfolge Filter, Für Smartfilter konvertieren um. Dann geht’s erneut ins Filter-Menü, diesmal nehmen Sie Renderfilter, Blendenflecke:

  1. Wählen Sie die Objektivart [4] 50-300 mm Zoom.
  2. Im Vorschaubild ziehen Sie das Fadenkreuz an eine [5] Position, die dem Mittelpunkt der Lichtquelle im Bild entspricht. Bestätigen Sie mit OK.

Es ist oft nicht einfach, den Mittelpunkt des Effekts auf Anhieb genau zu treffen. Kein Problem dank Photoshops Smartfilter-Technik: Doppelklicken Sie in der Ebenen-Palette auf die Smartfilter-Ebene [6] Blendenflecken und der Filterdialog öffnet sich erneut. Jetzt können Sie die Position des Mittelpunkts im Vorschaufenster korrigieren.

So steuern Sie die Blendenflecken nach Geschmack 

Bisweilen wirken die künstlichen Blendenflecken etwas hart und kontrastreich. Kein Problem – weichen Sie sie auf.

Dazu aktivieren Sie die Ebene Blendenflecken, dann nehmen Sie Filter, Weichzeichnungsfilter, Gaußscher Weichzeichner. Stellen Sie einen Radius von [7] 7,0 Pixel ein und bestätigen Sie mit OK.

Etwas weichere Blendenflecken wirken oft ansprechender, im Gegenzug dürfen aber die Farben gerne etwas kräftiger werden:

  1. Erzeugen Sie eine neue Einstellungsebene Farbton/Sättigung ganz oben im Ebenenstapel.
  2. Damit sich diese nur auf die darunterliegende Effektebene auswirkt, drücken Sie die Tastenkombination ALT+STRG+G.
  3. Wählen Sie im Dialog [8] Standard und erhöhen Sie die Sättigung kräftig auf [9] +50
  4. Jetzt wirken die Blendenflecken oftmals arg rotstichig. Reduzieren Sie also die Strahlkraft von [10] Rot, indem Sie dessen Sättigung auf [11] -30 reduzieren.

Sagt Ihnen das Bearbeitungsergebnis zu? Dann gehen Sie ins Ebenen-Menü und nehmen Sie Auf Hintergrundebene reduzieren. Speichern Sie jetzt noch Ihr Werk mit Datei, Speichern unter unter einem neuen Namen. (nh)

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