Tschüss, KRACK: WPA 3 macht WLAN wieder sicher
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Tschüss, KRACK: WPA 3 macht WLAN wieder sicher

Stellen Sie Ihr Funknetzwerk baldmöglichst auf WPA 3 um

Das ca. 20 Jahre alte Verschlüsselungsprotokoll WPA 2 hat mit KRACK eine gefährliche Sicherheitslücke. Das ist seit Oktober 2017 bekannt und trotzdem sind die meisten Funknetzwerke auch heute, im Frühjahr 2019, noch immer ungeschützt. WPA 2 überträgt Ihre Daten außerdem innerhalb des Funknetzwerks unverschlüsselt. In einem öffentlichen WLAN kann also jeder andere Teilnehmer Ihre Daten einsehen und womöglich ändern. Das neue WPA-3-Protokoll wird für mehr WLAN-Sicherheit sorgen.

WLAN-Standards werden vom Industrieverband Wi-Fi Alliance entwickelt. Dieser Verband hat WPA 3 vorgestellt, wobei das veraltete, unsichere WPA 2 nicht abgeschafft wird.

WPA 3 hat folgende Sicherheitsvorteile:

 

  • Die Daten zwischen Router/Repeater und Ihrem PC werden verschlüsselt übertragen. Das schützt Ihre Daten in öffentlichen WLANs, wie zum Beispiel dem eines Bahnhofs, Cafés, Flughafens, Hotels, Restaurants oder Zugs.
  • Angreifer mit Brute-Force-Wörterbüchern werden nach mehreren Versuchen blockiert. Das ist bei WPA 2 nicht der Fall, sodass sich die meisten WLANs innerhalb von Minuten bis zu einigen Tagen durch Ausprobieren von Schlüsseln hacken lassen.
  • Eine 192-Bit-Verschlüsselung bietet mehr Sicherheit für Anwender mit erhöhten Sicherheitsanforderungen wie Firmen, Geheimdienste, Militär oder Regierungseinrichtungen.

Doch bis WPA 3 zum allgemeinen Standard wird, ist es noch ein weiter Weg: Zunächst müssen neue WPA-3-zertifizierte Geräte auf dem Markt sein und Windows 10 sowie vielleicht Windows 7 auch WPA 3 unterstützen. Ob bestehende Geräte durch ein Software-Update mit WPA 3 betrieben werden können, ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich brauchen Sie für WPA 3 einen neuen Router, neue Repeater, ein neues Notebook oder einen neuen WLAN-Adapter. 

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