Fiese Windows-Startfehler enttarnen Sie mit der Bootlog Ereignisanzeige

01. Februar 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Wenn ein Windows-PC nicht korrekt startet, ist in den meisten Fällen ein Software-Problem der Auslöser. Bevor der Griff zum Schraubendreher erfolgt, prüfen Profis daher die Windows Bootlog Ereignisanzeige.

Wenn ein Rechner „zickt“ ist es vor Eingriffen in die PC-Hardware die erste Maßnahme, das Betriebssystem zu kontrollieren. Eine solide Hilfe, um Ursachen für Windows-Startprobleme zu analysieren, ist die Ereignisanzeige, die Sie mittels SYSTEMSTEUERUNG/VERWALTUNG erreichen. Windows führt dort Protokoll über alle Systemmeldungen, sozusagen ein Fehler-Tagebuch des Systems. Nützlich ist, dass dort alle Windows-Systemfehler nach Datum und Uhrzeit aufgeführt werden, sodass Ihnen die Zuordnung erleichtert wird.

Kontrollieren Sie die Startprotokolldatei „ntbtlog.txt“ (NT Bootlog), die Sie leicht mittels START/SUCHEN bzw. START/PROGRAMME/DATEIEN DURCHSUCHEN lokalisieren. Diese Protokolldatei wird bei jedem Start im abgesicherten Modus (nicht in der Standard-Betriebsart!) automatisch angelegt. Sie listet auf, ob ein Treiber beim Systemstart geladen wird oder nicht. Da Windows im abgesicherten Modus nur die nötigsten Systemtreiber startet, sollte die „ntblog.txt“ nur geladene Treiber melden.

Um Quertreiber bei den Systemtreibern zu ersetzen, legen Sie in Windows-CD/DVD ein. Starten Sie Windows mit einem Administratorkonto und rufen START/PROGRAMME/ZUBEHÖR/ EINGABEAUFFORDERUNG auf. Tippen dort für die „System File Correction“ den Befehl „sfc /sannow“ [Eingabetaste] ein. Defekte Treiber ersetzt Windows nun durch die Originale von der CD/DVD. Wenn Sie danach noch die Treiber prüfen möchten, die im abgesicherten Modus nicht aktiv sind, gehen Sie in diesen drei Schritten vor:

  1. Rufen Sie noch einmal wie beschrieben das Startmenü auf. Aktivieren Sie dort STARTPROTOKOLLIERUNG AKTIVIEREN. Bei diesem Start wird das Startprotokoll „ntbtlog.txt“ auch in der Standard-Betriebsart angelegt. Es führt nun alle Treiber der Standard-Betriebsart auf. Ist ein Treiber mit „…wurde nicht geladen“ gekennzeichnet, ist er verdächtig.
  2. Mit dem Windows Explorer rufen Sie den angegebenen Pfad auf. Lassen Sie sich die Eigenschaften der Treiberdatei (*.sys) anzeigen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken und EIGENSCHAFTEN wählen. Über den Dateinamen des Treibers oder Verzeichnisses finden Sie einen Hinweis auf die Komponente oder den Hersteller.
  3. Im Geräte-Manager deaktivieren Sie danach diese Komponente. Nun sollte Windows beim Neustart diesen Startfehler nicht mehr zeigen. Nehmen Sie ein Treiberupdate der betreffenden Komponente vor. Sofern es sich um eine ältere Komponente in einer neuen Windows-Installation handelt und der Hersteller keinen zur Windows-Version passenden Treiber anbietet, lässt sich die Komponente wahrscheinlich in dieser Konfiguration nicht betreiben und muss ersetzt werden.

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