Vorsicht: Datenrettungsfirmen sind nicht immer seriös

20. Dezember 2012
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Wenn Festplatte oder Speicherchip so stark beschädigt sind, dass eigene Rettungsversuche fehlschlagen, dann müssen Profis ran. Woran Sie gute Anbieter erkennen.

Wenn Daten verloren gehen und auch im Papierkorb nicht mehr zu finden sind, sucht man zunächst nach aktuellen Sicherheitskopien, die man mit Programmen wie Areca oder Back In Time angelegt hat. Sind die Backups nicht zu finden oder veraltet, sind Rettungs-Tools wie Photorec oder Testdisk am Zug. Startet der Rechner gar nicht mehr, sind Live-Systeme wie SystemRescueCd oder RedoBackup einen Versuch Wert.

Und wenn alle Stricke reißen, beißt man schließlich in den sauren Apfel und beauftragt ein teures Datenrettungs-Labor. Teuer sind sie alle, aber nicht alle sind seriös. Datenrettung ist ein geeignetes Biotop für Abzocker: Kaum ein Kunde kennt sich mit der Materie aus, die Kunden sind verzweifelt, und kaum ein Kunde kann im Nachhinein überprüfen, ob der Datenretter gut gearbeitet hat. Wenn Sie Ihren Datenträger erst einmal aus der Hand gegeben haben, sind Sie dem Datenretter ausgeliefert.

Es ist also sehr wichtig, einen wirklich guten Anbieter zu beauftragen. Erste Wahl ist der Hersteller des Datenträgers, falls dieser einen eigenen Rettungsdienst anbietet. Bei Festplatten von Seagate zum Beispiel ist das der Fall. Hier können Sie sicher sein, dass Fachwissen und Ersatzteile zum Datenträger vorhanden sind.

Gibt es keinen Hersteller-Service, beauftragen Sie ein unabhängiges Labor. Wer auf Nummer Sicher gehen will, geht zu den Marktführern Convar und Kroll Ontrack - und bezahlt entsprechend hohe Preise.

Viele neuere Angebote im Internet täuschen räumliche Nähe vor, weil sie Büros in vielen Städten unterhalten. Hier geben Sie Ihren Datenträger aber nur ab, repariert wird er woanders, möglicherweise im Ausland. Schauen Sie im Impressum des Anbieters nach. Wenn die Firma ihren Sitz in Deutschland hat und im Handelsregister eingetragen ist, erfüllt sie zumindest die Mindestvoraussetzungen für einen seriösen Geschäftsbetrieb. Fragen Sie auch, ob ein eigener Reinraum und ein großes Ersatzteillager vorhanden ist - wenn der Service-Mitarbeiter am Telefon ausweichend antwortet, beauftragen Sie einen anderen Retter - das Angebot ist ja groß genug. Mehr zum Thema finden Sie auf datenrettungblog.com.

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