Geniale Neuerung und eine Konkurrenz für Prezi: Interaktive Präsentationen und Kamerafahrten mit der Funktion „Zoom“

25. Juli 2018
Monika Rohn (Herausgeberin) Von Monika Rohn (Herausgeberin), Office, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials ...

PowerPoint 2016 hat eine neue Funktion namens »Zoom« erhalten. Hinter dieser eher nichtssagenden Bezeichnung verbirgt sich ein mächtiges Tool, um Präsentationen auf einfache Weise interaktiv zu machen und mit eindrucksvollen Zoom-Effekten zu versehen. Nutzen Sie „Zoom“, um eine verlinkte, animierte Übersichtsfolie zu erstellen, während des Vortrags mühelos Abschnitte in beliebiger Reihenfolge anzusteuern und Abläufe und Zusammenhänge anschaulich darzustellen.

Das Wichtigste zu Beginn: Das neue Feature »Zoom« ist nur in PowerPoint 2016 mit einem Office 365-Abo verfügbar. Es wurde mit dem August-Update 2016 hinzugefügt.

Szenario 1: Eine interaktive Übersichtsfolie anlegen

Wenn Sie Ihre Präsentation in verschiedene Abschnitte eingeteilt haben, reichen wenige Mausklicks, um eine automatisch verlinkte Übersichtfolie zu erstellen:

 

  • Über Einfügen → Zoom → Zusammenfassungszoom wählen Sie diejenigen Folien aus, die auf der Übersichtsfolie als Abschnittsbeginn angezeigt werden sollen.
  • PowerPoint fügt automatisch eine neue Folie ein, auf der die zuvor markierten Folien als Miniaturen liegen.
  • Diese kleinen Vorschaubilder können Sie wie jedes andere Objekt formatieren, also beispielsweise skalieren, mit einem Rahmen oder einem Schatten versehen.
  • Extrem praktisch ist, dass beim Ändern des Inhalts einer der Abschnittsfolien die Vorschau auf der Übersichtsfolie sofort aktualisiert wird.
  • Während der Bildschirmpräsentation klicken Sie einfach eines der verlinkten Folienbilder an und gelangen mit einem Zoom-Effekt zum jeweiligen Abschnitt.
  • Sind alle Folien eines Abschnitts gezeigt, wird automatisch zurück zur Übersichtsfolie gewechselt, von wo aus Sie beliebige andere Abschnitte ansteuern können.
  • Auf diese Weise zeigen Sie Ihre Inhalte in nicht-linearer Folge und können so exakt auf die Interessen des Publikums eingehen.

Fazit: Zoom ähnelt der benutzerdefinierten Bildschirmpräsentation, ist aber wesentlich einfacher und schneller einzurichten und besticht zudem durch die Animationseffekte.

Szenario 2: Abläufe viel anschaulicher präsentieren

 

  • Sie ordnen die Schritte eines Ablaufs auf einem Pfeil an. Dieser kann gerade, verzweigt oder auch kreisförmig sein.
  • Über die Zoom-Funktion fügen Sie in dieses Schaubild Miniaturansichten von den Folien ein, die die einzelnen Schritte eines Ablaufs im Detail beschreiben.
  • Während der Bildschirmpräsentation verzweigen Sie per Mausklick zu den Folien mit den einzelnen Schritten. Haben Sie einen Schritt des Ablaufs gezeigt, kehren Sie mit einem Schwenk zur Folie mit dem Schaubild zurück.

Ein Beispiel für einen solchen Ablauf mit Zoom-Effekten sehen Sie in der Abbildung oben.

Szenario 3: Zusatzinformationen einblenden

Als besonders praktisch erweist sich Zoom, wenn Sie optional zu Folien mit Zusatzinformationen verlinken wollen.

Dazu fügen Sie auf der Ausgangsfolie über den Zoom-Befehl die Folie mit den Details ein und verkleinern sie so, dass sie nicht stört. Bei Bedarf ersetzen Sie den eingefügten Inhalt durch ein geeignetes Piktogramm, beispielsweise das Symbol für „Information“.

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