Troubleshooting: Was tun, wenn Videos nicht abgespielt werden?

14. August 2016
Monika Rohn (Herausgeberin) Von Monika Rohn (Herausgeberin), Office, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials ...

Regelmäßig tauchen in der Hotline Fragen zu Multimedia-Dateien auf. Insbesondere wenn Videos auf einen anderen Rechner kopiert werden, gibt es plötzlich Probleme beim Abspielen. Hier einige wichtige Tipps.

Gebrochene Links, weil die Präsentation und die mit ihr verknüpften Videos sich nicht in demselben Ordner befinden, sind ein Hauptproblem. Zwei weitere häufig auftauchende Probleme sind: 

  • Die Dateipfade sind zu lang.
  • Es fehlen die entsprechenden Codecs. 

Ist der Dateipfad zu lang?

Insbesondere in Firmennetzwerken werden Präsentationen oft in Unterverzeichnisse verschoben. Dann kann es vorkommen, dass ein Video anschließend nur noch als weißes oder schwarzes Rechteck angezeigt wird.

Die Ursache: PowerPoint reagiert empfindlich, wenn der Pfad zum Ordner inklusive des Dateinamens länger als 128 Zeichen wird. Diese Grenze ist bei verschachtelten Verzeichnissen und langen Dateinamen schnell erreicht.

Lösung: Legen Sie einen Ordner mit kurzem Namen an, zum Beispiel C:\Vortrag. Verschieben Sie Präsentation und Sound testweise dorthin. Vermeiden Sie darüber hinaus Sonder- und Leerzeichen in Pfad- und Dateinamen.

Ist der richtige Codec im System verfügbar?

Sie haben alle Verknüpfungen überprüft, auch der Dateipfad ist kurz, doch trotzdem wird das Video nicht abgespielt? Die Ursache kann ein fehlender Codec sein.

Codecs werden eingesetzt, um Filme beim Erstellen zu codieren und sie so kleiner zu machen. Bevor sie auf dem Bildschirm oder mit dem Beamer angezeigt werden können, müssen sie wieder decodiert werden. Dazu müssen auf beiden Rechnern, sowohl beim Video-Ersteller als auch auf Ihrem Computer, dieselben Codecs vorhanden sein. Es existieren allerdings Tausende von Codecs, mit denen eine Datei erstellt sein kann. Ständig kommen neue hinzu. Nicht alle können natürlich auf jedem Rechner vorhanden sein.

  • Insbesondere die Dateiformate AVI und MPG sind sogenannte Containerformate, bei deren Produktion trotz einheitlicher Dateiendung eine Vielzahl von Codecs verwendet werden.
  • Einheitlicher ist die Situation bei WMV. Dort sind nur noch wenige Filme mit dem älteren Windows Media Video Codec 7 im Umlauf, der gelegentlich Probleme verursacht. Die meisten sind mit der neueren Version 9 codiert, die auf gängigen Computern problemlos wiedergegeben wird.
  • Zudem sind diese Dateien bei gleicher Filmlänge meist deutlich kleiner als AVI-Dateien. Wenn Sie die Wahl haben, sollten Sie deshalb zu WMV-Dateien greifen.

So testen Sie Ihre Dateien

Selbst wenn Sie eine Datei im Windows Media Player hören oder sehen können, ist dies keine Garantie dafür, dass sie auch in PowerPoint abgespielt wird. Denn PowerPoint greift auf die Multimedia-Wiedergabe zurück, die in Windows eingebaut ist – und deren Möglichkeiten sind insbesondere bei Windows XP noch begrenzt.

Klicken Sie auf Start ⇒ Ausführen und starten Sie durch Eingabe von mplay32.exe den MCI-Player. Versuchen Sie darin, mit Datei ⇒ Öffnen Ihr Video zu öffnen und es mit Klick auf die Schaltfläche mit dem Dreieckspfeil zu starten. Wenn dieser Player die Datei nicht abspielt, kann PowerPoint es in der Regel auch nicht.

Entweder suchen Sie dann nach dem passenden Codec (siehe Kasten) oder Sie konvertieren das Video in ein geeigneteres Format, beispielsweise WMV.

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