Was steckt drin in Ihren Mediendateien?
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Was steckt drin in Ihren Mediendateien?

Wenn eine Video- oder Musikdatei sich nicht abspielen lässt, dann hilft das kostenlose Programm Mediainfo weiter.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Mit Mediainfo bringen Sie Informationen zum Vorschein, die sich in Film- und Tondateien verstecken. Ein Film lässt sich nicht abspielen? Kein Problem für Mediainfo! Sie können mit dem Programm eine Datei oder einen ganzen Ordner öffnen. Es zeigt an, wie groß die Datei ist, wie lange sie läuft und mit welchem Programm sie geschrieben wurde. Mediainfo verrät Ihnen, wie viele Bild-, Ton- und Untertitelspuren in der Datei enthalten sind. Mediendateien mit mehreren Spuren für Bild, Ton und Untertitel kommen zwar selten vor, aber wenn Ihr Lieblingsfilm auf dem Festplatten-Recorder deutsch klingt, auf dem PC aber englisch, dann haben Sie so ein Exemplar erwischt.

Mediainfo zeigt zudem detaillierte Informationen zu jeder Spur der Datei an: Die Bitrate, die Bildgröße in Pixeln, das Seitenverhältnis des Videobildes, die Bildrate sowie den Codec und - falls vorhanden - dessen Profil. Eine der besten Funktionen des Programms sind die großen Schaltflächen, mit deren Hilfe Sie gleich den jeweils passenden Player oder Codec für Ihre Mediendatei herunterladen können.

Weitere Informationen zeigt das Programm an, sofern sie in den Metadaten der Datei enthalten sind. Dazu gehören unter anderem Titel, Interpret und Album bei Musikstücken sowie der Regisseur bei Filmen. Mediainfo liest alle gängigen Formate für Videos, Tondateien und Untertitel. Ubuntu-Benutzer können Mediainfo direkt aus dem Software-Center installieren, Windows-Fans laden das Programm von Sourceforge herunter. Mediainfo spricht Deutsch, wurde aber im Test unter Ubuntu auf Englisch installiert.

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