Windows 8: so deaktivieren Sie SmartScreen

Windows 8: so deaktivieren Sie SmartScreen

Neben der bereits bekannten Benutzerkontensteuerung wird Windows 8 ein weiteres Sicherheits-Feature enthalten, das jedoch bereits für Wirbel sorgt:

SmartScreen sorgt dafür, dass unbekannte Anwendungen nicht sofort installiert werden können. Stattdessen wird vor der potenziellen Gefahr eindeutig gewarnt. Sobald Sie eine unbekannte App starten wollen, verhindert Windows dies und zeigt stattdessen diesen Warnhinweis an:

Über die Umsetzung dieses Warnhinweises lässt sich trefflich streiten – denn Microsoft bietet scheinbar keine Möglichkeit an, die App trotzdem zu starten und impliziert außerdem, dass die App eine Gefahr sein könnte. Die gut gemeinte Warnung könnte deshalb dafür sorgen, dass insbesondere unerfahrene Anwender verunsichert werden.

Sicherheitsexperten befürchten außerdem, dass durch SmartScreen der Datenschutz ausgehebelt wird. Wir zeigen Ihnen deshalb, wie Sie SmartScreen in Windows 8 deaktivieren können:

 

  1. Öffnen Sie das Wartungscenter von Windows 8, indem Sie auf das Symbol der kleinen weißen Fahne rechts unten im Infobereich klicken.
  2. Auf der linken Fensterseite finden Sie die Option „Windows SmartScreen-Einstellungen ändern“.
  3. Nach einem Klick landen Sie bei einem Optionsfenster mit mehreren Auswahlmöglichkeiten. Klicken Sie dort auf „Keine Aktion (Windows SmartScreen deaktivieren)“. Bestätigen Sie diese Änderung anschließend mit einem Klick auf „OK“.

Nach einem Neustart von Windows 8 ist SmartScreen deaktiviert.

 

SmartScreen nur bei berechtigten Gründen abschalten

Sie sollten SmartScreen jedoch nur deaktivieren, wenn Sie Bedenken haben, dass Microsoft die von SmartScreen übermittelten Daten dauerhaft speichert. Der Konzern weist allerdings darauf hin, dass dies nicht der Fall ist. Generell dient SmartScreen dazu, die Sicherheit von Windows 8 zu erhöhen – allerdings geht Microsoft dabei erstaunlich ungeschickt vor und hat dieses Feature nicht optimal integriert, sodass es eher verwirrt als verunsichert, obwohl es doch eigentlich beruhigen soll.