So erzeugen Sie Ihren eigenen QR-Code mit Scribus

26. November 2019
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

QR Codes sind quadratische Punktmuster, die man mit dem Handy einlesen kann. Meist verweisen sie auf Internetadressen.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Mit QR Codes können Sie Internetadressen und andere Informationen in gedruckte Briefe, Plakate und Broschüren einbinden. Manche lassen sich sogar QR-Codes auf ihren Grabstein meißeln. Die Betrachter brauchen keine Adresse abzutippen, sondern lesen den Code einfach mit ihrem Handy ein, um die Internetseite aufzurufen.

Um so einen Code selbst zu erzeugen, öffnen Sie Scribus und legen Sie ein neues Dokument an. Anschließend klicken Sie im Menü auf "Einfügen / Strichcode". Es erscheint ein Fenster mit dem Titel "Strichcode einfügen". Hier können Sie eine Vielzahl unterschiedlicher Codes erzeugen. Für einen QR-Code wählen Sie die "Strichcode-Familie: Zweidimensionale Symbole" und unter diesen den "Strichcode: QR Code". Der QR Code besteht zwar eher aus Punkte als aus Strichen, aber was soll’s.

Ins Feld "Inhalte" tragen Sie die Information ein, die Sie mit dem Code transprotieren möchten, zum Beispiel eine Internetadresse. Unten im Fenster erscheint sofort eine Vorschau des Codes. Sobald Sie auf OK klicken verschwindet das Fenster. Jetzt können Sie Ihren Code per Mausklick in Ihrem Dokument platzieren. Neben den QR Codes können Sie auf diese Weise auch die EAN-Codes aus dem Supermarkt, die ISBN-Nummern von Büchern und viele andere Codes erzeugen.

Wenn Sie den Code nicht in Scribus brauchen, sondern in einer anderen Anwendung, dann können Sie ihn einfach als Bildschirmfoto speichern und zum Beispiel in LibreOffice einfügen.

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