Grundlagenwissen: Diese drei Anschlussmethoden werden für die PC-Tastatur verwendet

17. April 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Im Lauf der technischen Entwicklung sind in großer Verbreitung drei Schnittstellen für den Anschluss der PC-Tastatur eingesetzt worden. Dies sind die typischen Anschlussfallen.

Ohne Tastatur ist bis heute keine sinnvolle Nutzung eines Desktop-PC möglich. Das merkt man dann ganz besonders, wenn die Tastatur nicht oder nicht richtig funktioniert. Da sich bei alten und neuen PCs die Anschlussmethoden bzw. Schnittstellen für den Tastaturanschluss unterscheiden, sind auch die Pannenhilfemaßnahmen unterschiedlich. Die folgenden drei Anschlussmethoden sind anzutreffen und zeigen folgende typische Fehlerursachen:

  1. Völlig antiquiert sind heute Tastaturen mit DIN-Anschluss. Mit dem runden, 5-poligen DIN-Anschluss waren aber sehr haltbare Markentastaturen ausgestattet, die teils heute noch von Fans brettharter und schreibmaschinen-ähnlichem Tastenanschlag eingesetzt werden. Neben Alterungserscheinungen haben diese Tastaturen insbesondere gelegentlich Probleme, wenn sie per Adapter an eine PS/2-Buchse oder auch nur einen anderen, als den originalen PC angeschlossen werden. Solche Kompatibilitätsprobleme lassen sich nur durch Austausch beheben.
  2. In einer riesigen Anzahl sind Tastaturen mit PS/2-Stecker im Einsatz. Sie erkennen alte PS/2-Tastaturen am beigefarbenen Stecker, bei neueren ist der Stecker mit der Kennfarbe lila leichter der entsprechenden Buchse am PC zuzuordnen. Manko der PS/2-Schnittstelle ist, dass sie nur beim Booten initialisiert wird. Eine PS/2-Tastatur, die während des PC-Betriebs angeschlossen wird, funktioniert daher nicht. Starten Sie den PC in dem Fall einfach neu.
  3. Der aktuelle Standard sind Tastaturen mit USB-Anschluss. Der Anschluss an das USB-Bussystem ist eine praktische Sache, denn so können beispielsweise kabelgebundene Tastaturen auch an eine USB-Schnittstelle beispielsweise am Monitor oder einem Hub angeschlossen werden. Alle USB-Tastaturen benötigen für die Grundfunktionen keinen speziellen Treiber, da Windows mit einem entsprechenden Klassentreiber ausgestattet ist. Typischer Fehler bei USB-Tastaturen ist allerdings, dass spezielle Sonderfunktionen wie beispielsweise Displays oder Touchpads nicht funktionieren. In diesen Fällen muss dann der spezifische Gerätetreiber nach Herstellerangabe installiert werden. Sollten sich im Betrieb weitere Probleme einstellen, ist in jedem Fall der Anschluss direkt an eine USB-Buchse auf der Hauptplatine (Mainboard) eine sinnvolle Maßnahme. Diese USB-Anschlüsse befinden sich auf der Geräterückseite auf der Seite, an der intern auch das Mainboard montiert ist.

Neben diesen Standard-Anschlussmethoden gibt es weitere "Exoten" für den Tastaturanschluss, zu nennen sind speziell Infrarot- und Bluetooth-Verbindungen, die mit speziellen Dongles hergestellt werden. In diesen Fällen ist die Fehlersuche sehr gerätespezifisch, speziell die Software-Anbindung (Treiber, Applikationen) und die Kompatibilität sind auffallend oft Auslöser von Störungen.

 

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