Burn-In-Test für PC und Arbeitsspeicher mit "Heavy Load"

02. Mai 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Ein instabil laufendes PC-System ist der Horror für jeden PC-Anwender. Mit einem Burn-In-Test kommen Sie den Fehlern auf die Spur.

Es gibt für einen PC kaum ein besseres, leistungsorientiertes Tuning als eine komfortable Ausstattung mit Arbeitsspeicher. Es kursieren allerdings immer wieder mal Arbeitsspeichermodule (DRAM = Dynamic Random Access Memory), die qualitativ mangelhaft, fehlerhaft oder sogar vorsätzlich mit falschen Leistungsdaten ausgestattet werden. Dies geschieht relativ einfach, in dem der kleine SPD-ROM-Baustein auf dem Speichermodul (SPD = Serial Presence Detect) dem Mainboard falsche Leistungsdaten übermittelt.

Markt-Insider berichten, dass vor allem aus China häufig Speichermodule stammen, die weder getestet noch gelabelt sind und mal mehr und mal weniger oft in den Graumarkt gelangen. Von dort aus gelangen solche Speichermodule durchaus in Einzelfällen auch in den endkundenorientierten Online-Handel. Es ist zwar nicht verboten, ungetestete Bauteile zu verkaufen, trotzdem sollten Sie beim Kauf von Arbeitsspeicher aus dem Lowprice-Bereich derzeit große Vorsicht walten lassen und sich auch über eventuelle Umtauschmöglichkeiten der RAM-Module vor dem Kauf genau schlau machen, da manche Händler in den AGB den Umtausch von RAM ausschließen.

Wenn Sie nach einer Speichernachrüstung oder nach der Inbetriebnahme eines Rechners aus selbst zusammengestellten Komponenten Instabilitäten feststellen, sollten Sie den Rechner einem Härtetest unterziehen, was in der Szene als „Burn-In-Test“ bezeichnet wird. Dazu empfehlen sich die folgenden Maßnahmen:

 

  1. Lassen Sie das System testweise zwei bis drei Tage nonstop laufen, um die Stabilität im Dauerbetrieb zu prüfen. Damit dem Rechner nicht langweilig wird, können Sie bei den Bildschirmschonereinstellungen beispielsweise einen Bildschirmschoner wie „Mystify“ aktivieren, dessen Inhalt permanent berechnet wird. Um Strom zu sparen, kann das Display ja trotzdem ausgeschaltet werden.
  2. Um das System auch bei kurzfristigen, hohen Belastungen zu testen, setzen Sie ein Hardware-Tool wie „HeavyLoad“ ein, das Sie mindestens vier bis fünf Stunden laufen lassen. HeavyLoad simuliert eine starke Belastung für Prozessor, Speicher, Festplatte(n) und Betriebssystem. So können Sie überprüfen, ob Ihr System auch unter starker Belastung zuverlässig arbeitet. Den kostenlosen Download des Programms erreichen Sie unter http://www.jam-software.com/heavyload/. Eine Installation ist nicht nötig, das Programm kann direkt aufgerufen werden. 

Die besten Hardware-Tipps und Problemlösungen

Jetzt gratis per E-Mail

DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Weitere Artikel zum Thema

Die besten Hardware-Tipps

Jetzt gratis per E-Mail

  • die besten Hardware-Tipps
  • völlig kostenlos
  • jederzeit abbestellbar
DDV Ehrencodex E-Mail-Marketing
  • Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
  • Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
  • Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Datenschutzgarantie:

Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters. Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter. Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.

Unsere Experten

Rudolf Ring twittert für @Computerwissen

Die von Ihnen eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt. Bitte korrgieren Sie Ihre Eingabe und klicken Sie auf "OK":

Bitte wählen Sie mindestens einen Newsletter aus und klicken Sie auf "OK"