Dokumente richtig schwärzen

11. Februar 2016
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Um vertrauliche Teile in Officedateien unkenntlich zu machen, genügt es nicht, sie schwarz auf schwarz zu formatieren.

Windows+Linux / Deutsch / Open Source. Wenn man gezwungen ist, Dokumente weiterzugeben, die vertrauliche Informationen enthalten, dann werden die entsprechenden Passagen traditionell geschwärzt. Vor allem in Gerichtsverfahren kommt das immer wieder vor, aber auch wenn Behörden Akten herausrücken müssen, schwärzen sie gerne Teile davon.

Dieses seit langem bewährte Verfahren lässt sich aber leider nicht eins-zu-eins in die digitale Welt überführen. Schmerzhafte Erfahrungen mit misslungenen Schwärzungen mussten unter anderem die CIA, das britische Verteidigungsministerium und das Pentagon sammeln. Dort wurden vertrauliche Textstellen mit schwarzer Schrift auf schwarzem Grund formatiert.

Was die Bearbeiter übersehen hatten: Der Text bleibt dabei erhalten. Sie brauchen solche Textstellen nur in die Zwischenablage zu kopieren und in einen Texteditor einfügen, schon sehen Sie, was sich unter der schwarzen Farbe verbirgt.

Um vertrauliche Stellen aus Dokumenten zu entfernen, müssen Sie diese löschen. Soll zu sehen sein, dass etwas gelöscht wurde, dann überschreiben Sie den Text mit großen X oder anderen Füllzeichen. Überprüfen Sie außerdem, ob die Änderungsverfolgung den gelöschten Text nicht vielleicht doch noch erhalten hat. Und wer ganz sicher gehen will, öffnet die ODT-Datei in einem Komprimierungsprogramm und überprüft, ob in der Datei "content.xml" der gelöschte Text noch zu finden ist.

Die Datei mit den gelöschten Passagen speichern Sie unter einem andern Namen, damit die Originaldatei erhalten bleibt. Wichtig: Wenn die Originaldatei geändert wird, muss die geschwärzte Version neu erstellt werden.

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