Entscheidungshilfe: Soll ich Outlook/Office in der 32- oder der 64-Bit-Version kaufen?

18. August 2017
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Seit Windows Vista gibt es das Betriebssystem in einer 32- und einer 64-Bit-Version. Die 64-Bit-Version kann mehr als 4 GB Arbeitsspeicher ansprechen. Seit Office 2010 gibt es auch das Büropaket nicht mehr nur in einer 32-, sondern auch in einer 64-Bit-Variante. Wer ein 64-Bit-Windows hat, kann sowohl ein 32- als auch ein 64-Bit-Office einsetzen. Beim Kauf müssen Sie sich allerdings zwischen den beiden Office-Varianten entscheiden. Ein Mix – etwa Outlook mit 32 Bit, Excel mit 64 Bit – ist nicht möglich.

Die Vorteile der 64-Bit-Version

Für Outlook selbst bringt eine 64-Bit-Version keine Vorteile. Nur wer sehr große Dateien mit Excel oder Project bearbeitet, wird mit einer 64-Bit-Variante deutliche Geschwindigkeitssteigerungen feststellen. Außerdem lassen sich mit den 64-Bit-Varianten der beiden Programme auch Dateien bearbeiten, die größer als 2 GB sind. (Outlook hat diese Dateigrößenbegrenzung nicht mehr.) Auch Excel-Tabellen mit vielen eingebetteten Objekten oder PowerPoint-Präsentationen mit vielen Multimedia-Elementen laufen in einem 64-Bit-Office spürbar schneller.

Die Nachteile der 64-Bit-Version

Nach wie vor empfiehlt Microsoft die 32-Bit-Version von Office für die meisten Anwender (mit den im vorhergehenden Absatz genannten Ausnahmen). Der Grund für die Empfehlung: Nicht alle Add-Ins sind auch in einer 64-Bit-Version verfügbar. So gibt es zum Beispiel die beiden Outlook-Add-Ins „Calendar Printing Assistant“ und „Personal Folders Backup“ von Microsoft nur in einer 32-Bit-Variante – und die läuft nicht in einem 64-Bit-Outlook. Auch der „Windows Mobile Device Manager“, der ältere Windows-Phone-Geräte mit Outlook synchronisiert, ist nur in einer 32-Bit-Variante erhältlich; Microsoft plant nicht, die genannten drei Tools zu aktualisieren.

Davon abgesehen haben die allermeisten Entwickler von Add-Ins für Outlook schon vor Längerem sowohl 32- als auch 64-Bit-Varianten ihrer Add-Ins programmiert; beim Installieren des Add-Ins wird automatisch die korrekte Variante installiert. Wenn Sie also keines der beiden Microsoft-Add-Ins und kein altes Windows-Mobile-Gerät nutzen, spricht bei Outlook nichts mehr gegen die 64-Bit-Variante. Bei der Synchronisierung mit Apple-Geräten gibt es bei der 64-Bit-Variante von Outlook unter Windows keine Probleme mehr: iCloud und iTunes unterstützen 64 Bit schon seit drei Jahren. Bei einem älteren Android-Gerät mit herstellerspezifischer Synchronisierungs-Software dagegen sollten Sie klären, ob diese auch mit einem 64-Bit-Outlook zusammenarbeitet.

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