SQL-Fehlermeldung beim Öffnen einer Serienbriefdatei vermeiden

21. Juni 2012

Sie haben gestern einen Serienbrief erstellt, den Sie heute drucken möchten. Eigentlich kein Problem, einfach den Serienbrief öffnen und weiterarbeiten? Nicht ganz, denn beim Öffnen der Serienbriefdatei erhalten Sie eine sonderbare SQL-Meldung.

Was hat es damit auf sich?

Die Meldung erscheint in Word 2010, 2007, 2003 oder in 2002 ab Service Pack 3 beim Öffnen jedes Serienbriefes, der mit einer Datenquelle verbunden ist. Schuld an der Meldung sind erhöhte Sicherheitsvorkehrungen seitens Microsoft seit Word 2002 Service Pack 3. Mit dieser gewollten Unterbrechung soll verhindert werden, dass Word von Spyware, Trojanern oder Virenprogrammen beispielsweise für Serien-E-Mails missbraucht wird und heimlich, still und leise ohne Ihr Wissen Nachrichten an andere Empfänger versendet.

Da Word intern auf alle Daten per SQL-Kommandos (SQL = Datenbankabfragesprache) zugreift - gleichgültig, ob die Daten z. B. aus einer Excel-Tabelle oder einer echten Datenbank wie Access oder SQL-Server stammen -, erscheint immer der Hinweis auf den SQL-Befehl und die entsprechende Datentabelle.

Die Meldung können Sie mit einem Registry-Eintrag dauerhaft unterdrücken. Dies ist in gesicherten Umgebungen durchaus sinnvoll. Beachten Sie, dass unsachgemäße Eingriffe in die Registry dafür sorgen können, dass Ihr PC anschließend nicht mehr korrekt arbeitet.

Führen Sie die folgenden Schritte deshalb besonders sorgfältig aus:

  1. Drücken Sie die Tastenkombination Windows + R. Daraufhin öffnet Windows das Dialogfeld AUSFÜHREN. Geben Sie ins Textfeld ÖFFNEN den Befehl REGEDIT ein.
  2. Wenn Sie das Dialogfeld mit OK bestätigen, erscheint je nach Windows-Version und Windows-Einstellungen die Sicherheitsmeldung der Benutzerkontensteuerung. Bestätigen Sie diese Meldung mit einem Klick auf JA (Windows 7) bzw. FORTSETZEN (Windows Vista).
  3. Danach befinden Sie sich im Registrierungseditor und wechseln auf der linken Seite in den folgenden Zweig: \\HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office \< Versionsnummer >\Word\Options Anstelle des Platzhalters »Versionsnummer« wählen Sie für Word 2002 den Zweig »10.0«, für Word 2003 den Zweig »11.0«, für Word 2007 den Zweig »12.0« und für Word 2010 den Zweig »14.0«.
  4. Rufen Sie nun im Anschluss im Registrierungseditor das Menü BEARBEITEN-NEU, Befehl DWORD-WERT auf.
  5. Daraufhin fügt der Registrierungseditor auf der rechten Seite einen neuen Eintrag ein, dem Sie den Namen SQL-SECURITYCHECK geben. Achten Sie wie bei allen Registry-Einträgen unbedingt auf die korrekte Groß- und Kleinschreibung, die Binnenversalien müssen hier unbedingt erhalten bleiben.
  6. Drücken Sie daraufhin die Eingabe-Taste, sodass der Name übernommen wird. Der Registrierungseditor hat dem DWORD dann automatisch den Wert »0« zugewiesen. Diese bedeutet, dass die SQL-Prüfung ist ausgeschaltet ist. Schließen Sie nun noch den Registrierungseditor.

Ab sofort erscheint beim Öffnen einer Serienbriefdatei keine störende Meldung mehr.

Möchten Sie die Meldung wieder einschalten, ändern Sie den Wert des neuen Eintrags SQLSECURITYCHECK auf »1« oder löschen ihn einfach wieder aus der Registry.

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