So messen Sie die Auslastung des Arbeitsspeichers

10. August 2018

Verfügt Ihr Computer über ausreichend Arbeitsspeicher (RAM)? Falls nicht, wird der PC massiv ausgebremst. Denn von der Größe des Arbeitsspeichers hängt es unter anderem ab, wie viele Programme gleichzeitig geladen und wie schnell die Daten verarbeitet werden können. Hat ein Computer zu wenig RAM, muss er Daten auf der Festplatte des PCs zwischenlagern – die arbeitet allerdings bis zu 100-mal langsamer als Arbeitsspeicher. Dadurch entstehen unnötige Verzögerungen. Hegen Sie den Verdacht, dass auch bei Ihnen ein Mangel an Arbeitsspeicher die Leistung schmälert, sollten Sie folgenden Test durchführen. Der zeigt Ihnen schwarz auf weiß, ob genügend RAM vorhanden ist.

Das funktioniert so:

  1. Drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste + R, tippen Sie den Befehl "perfmon" ein und drücken Sie Enter. Im neuen Fenster klicken Sie dann auf "Datensammlersätze", gefolgt von einem Rechtsklick auf "Benutzerdefiniert". Es folgen Klicks auf "Neu" und "Datensammlersatz". Im neuen Fenster tippen Sie als Namen etwa "RAM-Test" ein, markieren "Manuell erstellen (Erweitert)" und klicken unten auf "Weiter". Nun setzen Sie ein Häkchen vor "Leistungsindikatoren" und bestätigen mit "Weiter".
  2. Es folgt ein Klick auf "Hinzufügen". Ein neues Fenster erscheint. Suchen Sie in der links angezeigten Liste nach "Arbeitsspeicher" und klicken Sie doppelt darauf. Suchen Sie nach dem Eintrag "Verfügbare MB", markieren Sie ihn per Klick und wählen Sie unten "Hinzufügen". Bestätigen Sie mit "OK" und klicken Sie anschließend im Assistenten auf "Weiter". Markieren Sie "Diesen Datensammlersatz jetzt starten" und klicken Sie auf "Fertig stellen".
  3. Nutzen Sie Ihren PC nun für einige Stunden wie gewohnt und führen Sie dabei einige aufwändige Programme aus, zum Beispiel Video- oder Bildbearbeitung. Dann werten Sie die Belastung des Arbeitsspeichers aus. Starten Sie dazu wieder wie oben beschrieben die Leistungsüberwachung und klicken Sie im linken Fensterbereich auf "Datensammlersätze" sowie doppelt auf "Benutzerdefiniert". Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag Ihres Protokolls, dann auf Beenden. Klicken Sie in der linken Fensterspalte doppelt auf "Berichte" und "Benutzerdefiniert". Es folgen ein Doppelklick auf den Eintrag Ihres Protokolls und auf einen Eintrag, der den Namen Ihres Computers enthält. Interessant sind nun die Werte hinter „Minimum“ , „Maximum“ und „Durchschnitt“. Bewegt sich ein Wert nahe der Null-Grenze, sollten Sie über die Aufstockung des Arbeitsspeichers nachdenken.
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