Netbook-Tuning: So „pimpen“ Sie Ihr Netbook zu maximaler Leistung

20. Juni 2012
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Netbooks sehen zwar wie "kleine Notebooks" aus, sind aber völlig anders ausgestattet. Die wichtigsten Leistungsschwächen beheben Sie mit diesen vier Maßnahmen.

Netbooks sind klein, praktisch, preiswert und durch die Tastatur ideal zur mobilen Dateneingabe und zum Surfen. Allerdings lässt die Leistung durch die karge Hardware-Ausstattung ab Werk in vielen Fällen zu wünschen übrig. Auch der Wechsel zu einem anderen Betriebssystem, beispielsweise vom vorinstallierten, lizenzkostenfreien Ubuntu-Linux zu einem kompatiblen Windows 7, gelingt meist nur nach einem gezielten Hardware-Tuning. Mit diesen Maßnahmen beheben Sie die vier wichtigsten Mängel der Netbook-Ausstattung:

  1. Prozessor: Netbooks sind von der Rechenleistung der verwendeten Prozessoren (CPU) deutlich magerer als Notebooks ausgestattet, meist werden stromsparende Intel Atom-CPUs eingesetzt. Die CPU kann aber in aller Regel bei Netbooks nicht getauscht werden, da sie ohne Sockel meist direkt in die Hauptplatine eingelötet ist. Tuning ist hier ähnlich wie bei Notebooks vereinzelt durch CPU-Übertaktung per BIOS oder speziellen Tools möglich.
  2. Arbeitsspeicher: Um von Seiten der Hardware zu mehr Geschwindigkeit zu kommen, bietet sich eine Erweiterung des Arbeitsspeichers (SO-DIMM-Modul) als effizienteste Methode an. Im Neuzustand sind die meisten Netbooks nur mit 512 MB RAM ausgestattet, für einen Betrieb von Windows XP oder Windows 7 empfehlen sich in jedem Fall 1 GB, 4 GB sind ideal. Prüfen Sie vorab unbedingt per Handbuch die Kompatibilität.
  3. Festplatte: Einige Netbooks sind nicht mit einer klassischen Festplatte (HDD = Harddisk Drive) ausgestattet, sondern mit einem Flash-Speicher-Laufwerk oder einer SSD (Solid State Disk) mit relativ geringer Kapazität. In diesen beiden Fällen ist eine Erweiterung des Massenspeichers gar nicht oder nur mit völlig unwirtschaftlichem Mehraufwand machbar. Ist das Netbook jedoch mit einer Notebook-Festplatte (2,5 Zoll oder sogar nur 1,8 Zoll Größe) ausgestattet, kann diese durchaus recht einfach getauscht werden. Damit können Sie dann beispielsweise eine Standard-HDD mit 80 GB durch ein Modell mit 320 GB ersetzen und Platz für viele Bilder, Musik oder Filme schaffen. Wer Wert auf Geschwindigkeit und weniger auf Kapazität legt, für den ist eine SSD mit 64 GB ein alternatives Tuning. Diese SSDs sind inzwischen ab rund 70 € erhältlich. Voraussetzung für den Anschluss ist das Vorhandensein einer SATA-Schnittstelle, was Sie im Handbuch zu dem Gerät vorab überprüfen können.
  4. Optische Laufwerke: Einen DVD-Film auf einem Netbook schauen geht nicht einfach so, denn Netbooks haben kein optisches Laufwerk (CD/DVD/Blu-ray). Um diesen Mangel zu umgehen, gibt es hardwaremäßig den Weg, einen externen USB-DVD-Brenner anzuschließen. Das ist zudem auch für die Datensicherung eine praktische Anschaffung.  

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