WLAN - Störquellen
Achten Sie darauf, dass Ihr WLAN-Router zentral im Raum platziert ist

WLAN - Störquellen

Das sind Beispiele für Geräte mit Störpotenzial

Elektrische Geräte wie Mikrowelle, Babyfon, Bluetooth-Geräte, Funktelefone und andere WLANs bergen ebenfalls ein erhebliches Störpotenzial. Solche Geräte sollten also möglichst weit weg von Ihrem PC und dem WLAN-Router stehen. Denn diese Geräte nutzen denselben Frequenzbereich von 4,2 GHz und können sich so gegenseitig empfindlich stören. In der Folge gehen dann Datenpakete verloren.

Aber auch die Aufbauzeiten von Internetseiten steigen bei solchen Störungen oft ins Uferlose. Denn um die Verbindung aufrechtzuerhalten, senkt Ihr WLAN-Router die maximale Datenübertragungsrate von 54 auf 48, 36, 24 oder nur 18 MBit/s.

Tipp! Um die Übertragungsraten zu steigern, stellen Sie Ihren WLAN-Router an einen anderen Ort auf oder schalten die o. g. Störsignale aus. Wenn der WLAN-Router gleich mehrere PCs versorgen soll, stellen Sie ihn am besten in die Mitte des Raumes. Denn fast alle WLAN-Router besitzen eine Rundstrahl-Antenne, über die sich die Funkwellen horizontal weitgehend gleichmäßig kreisförmig verbreiten.

Hinweis: Positionieren Sie Ihren WLAN-Router möglichst nahe an Ihrem PC – aber auch nicht zu nahe. Bei weniger als einem Meter kann das Signal für Ihre WLAN-Karte zu stark sein und der Empfang bricht zusammen. 

Tipp! Im Frequenzbereich, in dem 11b- und 11g-WLAN-Geräte arbeiten, gibt es viele Störsender. Diesen entgehen Sie am besten, wenn Sie WLAN-Komponenten erwerben, die andere Frequenzen nutzen. Geräte nach dem Standard 802.11 a funken im Frequenzbereich zwischen 5,15 und 5,35 GHz sowie zwischen 5,47 und 5,725 GHz. Dort gibt es 19 Kanäle, die sich nicht überlappen.