Blendenflecken vermeiden

07. Oktober 2011
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

So manches Foto wird von bunten Kreisen verunstaltet, die von einer Lichtquelle im Bild auszugehen scheinen. Mit ein paar Tricks lassen sich diese Blendenflecken vermeiden. Sie können sie aber auch gezielt mit in die Bildgestaltung einbeziehen.

Blendenflecken (auch Linsenreflexionen oder Lense Flares) genannt, entstehen durch Reflexionen und Lichtstreuung innerhalb des Objektivs. Sie machen sich meist in bunten Kreisen, manchmal auch Hexagone bemerkbar. Glücklicherweise treten diese Abbildungsstörungen nur unter bestimmten Bedingungen auf:

  • Die Lichtquelle befindet sich nahe des Bildrands, im Bild oder gerade nicht mehr.
  • Das Objektiv wurde mäßig bis stark abgeblendet

Um Blendenflecken zu vermeiden, achtet man also darauf, die Lichtquelle nicht mit ins Bild zu nehmen, sondern lässt sie ein gutes Stück aus dem Bildausschnitt herauswandern. Eine Streulichtblende vor dem Objektiv bietet zusätzlichen Schutz, um Flares zu verhindern. Bei starken Weitwinkelobjektiven ist die Gefahr von Blendenflecken größer, mit ihrem weiten Bildwinkel erfassen sie viel eher noch eine Lichtquelle (z. B. die Sonne) am Bildrand.

Tückisch ist, dass der Kontrast von Blendenflecken umso stärker zunimmt, je weiter das Objektiv abgeblendet wird. Da heutige Systemkameras das Sucherbild grundsätzlich bei Offenblende anzeigen und erst zur Aufnahme auf die eingestellte Arbeitsblende umschalten, fallen mögliche Flares im Sucher nicht auf. Kontrollieren Sie in kritischen Situationen Ihr Bild, indem Sie die Abblendtaste drücken und so das Sucherbild bei Arbeitsblende anzeigen lassen.

Nicht immer stören Blendenflecken, so manche Fotografie wird durch die Störung erst veredelt. Wer Blendenflecken gezielt in die Bildgestaltung einbeziehen möchte, kontrolliert das Sucherbild ebenfalls mit der Abblendtaste. Oftmals reicht schon ein minimaler Versatz der Kamera, um Richtung und Ausprägung der Flares deutlich zu ändern – ein Stativ ist also von Vorteil. Vorsicht: Blicken Sie niemals durch den Sucher, wenn sich die Sonne im Bild befindet – es kann zu gefährlichen Verbrennungen auf der Netzhaut kommen! (mv)

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