Neues Videoschnittprogramm im Open Source

03. Januar 2019
Achim Wagenknecht Von Achim Wagenknecht, Freeware & Open Source, News & Trends, Linux, OpenOffice, Picasa, GIMP, Multimedia ...

Das Projekt "Olive" will ein professionelles quelloffenes Programm für kreativen Videoschnitt schaffen. Die Anfänge sind vielversprechend.

Windows+Linux / Englisch / Open Source. Aktuell ist das Videoschnittprogramm "Olive" im Alpha-Stadium. Das heißt: Sie können es herunterladen, installieren und benutzen, aber es ist unvollständig, fehlerhaft und es kann abstürzen. Warum berichte ich trotzdem darüber? Weil das Projekt erst seit einigen Monaten besteht und dafür schon erstaunlich weit gekommen ist.

Wenn Sie schon andere Schnittprogramme benutzt haben, werden Sie sich in der Oberfläche von Olive schnell zurechtfinden. Sie können Videos, Bilder und Tondateien aus Ihrem Dateimanager in das Programm ziehen. Dort sammeln Sie Ihr Material wie üblich in einem Projektbereich oben links. Videos und Bilder können dort mit Dateinamen und Vorschaubild angezeigt werden. Die Vorschaubilder können Sie mit einem Schieberegler vergrößern und verkleinern.

Aus dem Projektbereich ziehen Sie die Medien in eine Zeitleiste. Sie können Videos kürzen, anordnen, überblenden, hin- und herschieben und mit Titeln versehen. Das Ergebnis exportieren Sie in eine Videodatei, die sich problemlos abspielen lässt. Im Test stürzte das Programm einmal ab, konnte aber eine automatisch gespeicherte Version meines Videoprojektes wiederherstellen.

Es stehen einen Reihe von Bild- und Toneffekten zur Verfügung, die Sie mit Keyframes steuern können. Alle wichtigen Funktionen können mit Tastenkombinationen aufgerufen werden. Das ist vor allem für Profis interessant, die täglich Videos schneiden und ihre Arbeit mit der Tastatur schneller erledigen können als mit der Maus.

Von Null zu einer benutzbaren Alphaversion in wenigen Monaten: das ist eine stramme Leistung! Ich bin gespannt, wie es mit Olive weitergeht und werde Sie auf dem Laufenden halten.

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