Outlook: Add-Ins fressen Ressourcen und sind fehleranfällig: Deaktivieren Sie alle, die Sie nicht zwingend brauchen

05. Januar 2018
Martin Vieten Von Martin Vieten, News & Trends, Bildbearbeitung, Photoshop Tutorials, Photoshop Elements, Digital Fotografieren, Multimedia ...

Manche Add-Ins verzögern den Outlook-Start deutlich. Outlook 2013/2016 schaltet solche Add-Ins schon mal selbstständig ab, auch wenn sie eigentlich benötigt werden. Andere können Konflikte mit weiteren Add-Ins verursachen und Outlook teilweise oder ganz lahmlegen. Ich zeige Ihnen, welche der vorinstallierten Add-Ins Sie wirklich brauchen und wie Sie die restlichen sauber deaktivieren oder deinstallieren.

Überprüfen Sie, ob Sie die folgenden vorinstallierten Add-Ins wirklich brauchen:

 

  • Die Business Connectivity Services (nur in Outlook 2013 verfügbar) werden zum Einbinden von Sharepoint-Daten in Outlook benötigt. Wenn Sie keine Sharepoint-Anbindung haben: abschalten.
  • Das Microsoft Exchange Add-In benötigen Sie nur, wenn Ihr Outlook mit einem Exchange-Server verbunden ist.
  • Den Microsoft Outlook Social Connector (nur in Outlook 2013 verfügbar) benötigen Sie, wenn Sie Adressdaten aus XING, LinkedIn und/oder Facebook ins Adressbuch von Outlook holen und auf dem neusten Stand halten wollen.
  • Das Microsoft Sharepoint Server Colleague Import Add-In ist nur dann sinnvoll, wenn Ihr Unternehmen Sharepoint einsetzt. Das Add-In erleichtert das Hinzufügen von Kollegen auf Ihrer Sharepoint-Seite, zwingend nötig ist es nicht.
  • Microsoft Exchange Unified Messaging brauchen Sie nur in Outlook 2007, wenn Sie Unified-Messaging-Dienste des Exchange-Servers nutzen wollen.
  • OneNote Notes about Outlook Items benötigen Sie, wenn Sie in OneNote Notizen zu Outlook-Elementen speichern wollen.
  • Das Microsoft Access Outlook Add-In for Data Collection and Publishing synchronisiert Kundendaten mit Access – das ist in der Regel überflüssig.
  • Das Microsoft VBA for Outlook Add-In brauchen Sie lediglich dann, wenn Sie VBA-Makros in Outlook verwenden. Das Add-In wird nur geladen, wenn Makros gestartet werden. Deshalb ist es in den allermeisten Fällen abgeschaltet.
  • Den Windows Search Email Indexer können Sie in Outlook 2010, 2013 und 2016 abschalten, da diese Versionen eigene Index-Funktionen nutzen. Auch „Lookeen“-Nutzer brauchen den Indexer nicht.
  • In Outlook 2007 sind noch vier Client-Erweiterungen für Exchange installiert, die Sie abschalten können, wenn Sie keinen Exchange-Zugang haben: Delegate Access, Delete
  • Item Recovery, Exchange Extensions und Exchange Extensions Property Pages.

Es gibt noch weitere Microsoft-Add-Ins, etwa den Hotmail Connector oder den Calendar Printing Assistant. Diese werden eingerichtet und aktiviert, wenn Sie die entsprechenden Outlook-Erweiterungen installieren. Den Hotmail Connector brauchen Sie in Outlook bis 2010, wenn Sie auf ein Konto bei Hotmail bzw. Outlook.com zugreifen wollen – dieses Add-In dürfen Sie dann natürlich nicht deaktivieren.

Ob Sie andere Microsoft-Erweiterungen wie den Kalenderdruck-Assistenten oder das Backup-Tool benötigen, hängt von Ihnen ab. Wenn Sie sie nicht nutzen, deaktivieren Sie die Add-Ins.

Achtung: Diese Add-Ins zu Zusatzprogrammen machen Ärger!

Outlook-Erweiterungen wie „Lookeen“ oder die verschiedenen Smarttools-Programme fügen in den allermeisten Fällen Add-Ins in Outlook ein. Wenn Sie diese Tools wirklich nutzen, lassen Sie die Add-Ins eingeschaltet, ansonsten schalten Sie sie ab. Was Sie unbedingt deinstallieren sollten, weil es damit erfahrungsgemäß immer wieder Ärger gibt:

 

  • Add-Ins für Virenschutz – die können für Probleme sorgen, etwa beim Versenden oder Empfangen von E-Mails, bringen aber keinen zusätzlichen Schutz.
  • Evernote.Outlook, inklusive das Add-In für die Dokumenten-Management-Programme der Firma ELO.
  • iCloud Add-In (das gilt jedoch nicht für das iTunes Outlook Add-In und den Outlook Change Notifier – die beiden brauchen Sie zum Synchronisieren mit dem iPhone/iPad).

 

 

So deaktivieren Sie Add-Ins

 

  1. In Outlook 2010, 2013 und 2016 rufen Sie den Befehl Datei – Optionen – Add-Ins auf, in Outlook 2007 Extras – Vertrauensstellungscenter – Add-Ins.
  2. In Outlook ab 2007 wählen Sie im Feld Verwalten die Option COM-Add-Ins aus und klicken auf Gehe zu.
  3. Gehen Sie die Liste der Add-Ins durch, und schalten Sie alle nicht zwingend benötigten ab. Wenn Sie unsicher sind, was sich hinter einem Eintrag verbirgt: Klicken Sie den Eintrag an, wird unter der Liste angezeigt, von welchem Hersteller das Add-In stammt und wie der Dateiname lautet. Der Eintrag Redemption Helper zum Beispiel gehört zu Lookeen. Nutzer dieses Suchprogramms sollten dieses Add-In also nicht abschalten.
  4. Schließen Sie den Dialog.
  5. Schließen Sie alle Dialoge.

 

 

So deinstallieren Sie Add-Ins

Selbst wenn Sie ein Add-In deaktiviert haben, bleiben die dazugehörigen Dateien in Ihrem Windows-System und können zu Konflikten mit anderen Programmen führen. Wenn Sie ein Add-In nicht mehr verwenden wollen, deinstallieren Sie es am besten über die Windows-Systemsteuerung. Beenden Sie Outlook, rufen Sie Start – Systemsteuerung – Programm deinstallieren auf, und entfernen Sie das Programm.

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