DSL- und Kabelrouter: So beheben Sie typische Anschlusspannen

13. März 2019
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

Der Router ist für den Internet-Zugang das entscheidende Gerät. Beim Erstanschluss oder beim Wechsel des Internet-Dienstleisters kann allerdings manches beim Router-Anschluss schiefgehen. Hier finden Sie die Lösungen zu typischen Anschlussproblemen.

So ein „Smart Home“ ist ja in der Theorie eine feine Sache. Der Internet-Zugang aller smarten Geräte und Komponenten läuft über den Router (Netzwerkrouter). Die wichtigste Funktion des Routers ist die Weiterleitung der Netzwerk-Datenpakete zwischen Rechnernetzen, in diesem Fall dem Internet (WAN, Wide Area Network) mit Ihrem lokalen Netzwerk (LAN, Local Area Network).

In den meisten Fällen wird dazu heute der Router mit einen DSL-/VDSL-Anschluss verbunden, wie es bei Telekom / Vodafone / O2 typisch ist, oder es wird ein Kabelanschluss eingesetzt, wie es beispielsweise bei Anbietern wie Unitymedia der Fall ist. Daher ist im Router ein DSL-/VDSL-Modem oder ein Kabelmodem integriert. Mit den folgenden Maßnahmen umgehen Sie typische Anschlussprobleme:

  • Sind alle Kabel angeschlossen und eine laufende Internet-Verbindung funktioniert plötzlich mitten im Betrieb nicht mehr, sollten Sie zuerst einen Blick auf den Router werfen. Dort signalisieren mehrere Kontrollleuchten (LEDs) den Betriebszustand. Leuchtet eine LED nicht mehr oder blinkt hektisch, kontrollieren Sie im Handbuch zu dem Gerät, was damit angezeigt wird. In den meisten Fällen führen Sie dann einfach einen Router-Neustart durch, indem Sie das Gerät eine Minute vom Stromnetz trennen. Dazu reicht es, das Steckernetzteil abzuziehen. Wenn Sie es dann wieder anschließen, braucht es nur etwas Geduld, bis alle Verbindungen wiederhergestellt sind. Bei diesem „Soft-Reset“ bleiben alle Ihre Benutzereinstellungen erhalten.
  • Ein typischer Fehler beim Erstanschluss ist das Verwechseln der RJ-45-Buchsen (Netzwerkbuchsen) auf der Geräterückseite. Dort finden Sie mehrere RJ-45-Buchsen, die gleichfarbig ausgeführt sind, meist in Gelb. Dabei handelt es sich um den Ausgang des Routers, der mehrere Endgeräte (PC, Notebook, Medienreceiver, Smart-Home-Geräte) bedienen kann. Die Funktion gleicht einem Hub bzw. Switch (einem Netzwerkverteiler).
  • Der Eingang eines DSL-/VDSL-Routers ist ebenfalls eine RJ-45-Buchse, die andersfarbig ausgeführt ist und oft mit „INT“, „WAN“ oder einem Netzwerk-Symbol gekennzeichnet ist. Diese Buchse muss mit dem mitgelieferten Kabel mit der Netzwerkdose (Telefondose) verbunden werden. Bei einem Kabelrouter verbinden Sie das mitgelieferte, antennenähnliche Kabel mit der Abschlussdose in der Wand, an der meist ein Anschluss mit „Internet“ gekennzeichnet ist. Benutzen Sie für den Routeranschluss nicht die Buchsen der Dose, die mit TV oder Radio gekennzeichnet sind.
  • Große Verbreitung haben inzwischen Powerline-Adapter, mit denen die Internet-Verbindung vom Router über die Stromleitungen weitergeleitet werden. Schließen Sie dazu einen PowerLine-Adapter wie ein Endgerät an einen der RJ-45-Ausgänge am Router an und stecken ihn in eine Wand-Stromsteckdose. Am Zielgerät, beispielsweise einem PC in einem anderen Raum oder auf einer anderen Etage, stecken Sie den zweiten PowerLine-Adapter in die Steckdose und verbinden mit einem Netzwerkkabel (Ethernet-Kabel) direkt den Powerline-Adapter und den PC bzw. das betreffende Gerät. Es wird also kein weiterer Router an dieser Stelle angeschlossen, da Sie sich ja innerhalb Ihres LAN befinden. Für die Konfiguration der Powerline-Adapter, beispielsweise der Aktivierung einer verschlüsselten Verbindung, richten Sie sich nach den Hinweisen des Geräteherstellers.

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